O’zapft is: Münsteraner Oktoberfest startet am Freitag

Das Oktoberfest 2026 in Münster startet am 25. September. Alle Infos zu Terminen, Tickets, Preisen, Einlass und Bezahlung.
Foto: Pixabay

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Münster. Das Oktoberfest in Münster steht vor dem Start: Am Freitag, 25. September 2026, öffnet das große Festzelt am Albersloher Weg erstmals in diesem Jahr seine Türen. Bis zum 10. Oktober wird an insgesamt neun Abenden gefeiert. Zum Auftakt gehören der traditionelle Fassanstich und Live-Musik der Partyvögel. Wer dabei sein möchte, sollte sich allerdings nicht nur um Tickets kümmern: Bei Eintritt, Bezahlung und Einlass gelten einige Besonderheiten.

Das Festzelt steht erneut auf dem ehemaligen Caspar-Hessel-Gelände am Albersloher Weg 58 in Hafennähe. Nach Angaben des Veranstalters ist es mehr als 2.800 Quadratmeter groß und bietet pro Veranstaltungstag Platz für bis zu 4.500 Besucher.

Neun Oktoberfest-Abende bis zum 10. Oktober

Los geht es am Freitag um 17.30 Uhr mit „O’zapft is“. Neben dem Fassanstich stehen die Partyvögel aus Würzburg auf der Bühne, die auch an zahlreichen weiteren Abenden für die Musik sorgen. Bereits am Samstag geht es mit „Weiter’zapft wird“ weiter. Es folgen unter anderem der Weiß-Blaue Montag am 28. September, der Wiesn-Freitag am 2. Oktober und das Bergfest am 3. Oktober.

Eine Sonderrolle spielen der 6. und 8. Oktober. Dann findet jeweils die UniWiesn mit Oktoberfest-Band und DJ André Becker statt. Den Abschluss bilden die beiden Auskehrungsabende am 9. und 10. Oktober. Beim Finale am Samstag ist zum Abschluss um Mitternacht ein Fackellauf vorgesehen. Die regulären Veranstaltungen laufen jeweils von 17.30 Uhr bis Mitternacht.

So viel kosten die Tickets für das Oktoberfest Münster

Für einen regulären Oktoberfest-Abend kostet der Stehplatz im Vorverkauf 19 Euro. Darin enthalten sind 18 Euro Eintritt und ein Euro Reservierungsgebühr. An der Abendkasse werden 20 Euro verlangt.

Sitzplätze werden ausschließlich in Viererpaketen angeboten. Die günstigste Kategorie kostet 108 Euro für vier Personen beziehungsweise 27 Euro pro Person. Je nach Lage steigen die Preise bis auf 148 Euro beziehungsweise 37 Euro pro Person in der Premium-Kategorie. Dort sitzen weniger Personen an einer Festzeltgarnitur, zudem sind eine Brezel mit Butter und Obazda enthalten. Reservierte Sitzplätze müssen bis spätestens 19.30 Uhr eingenommen werden.

Besonders günstig wird es am Montag, 28. September. Beim Weiß-Blauen Montag kostet der Stehplatz fünf Euro. Auch Vierer-Sitzplatzpakete werden für insgesamt 20 Euro angeboten. Der Abend richtet sich ursprünglich an Beschäftigte aus der Gastronomie, ist nach Angaben des Veranstalters aber für alle geöffnet.

Bier, Hendl und Schweinshaxe im Festzelt

Ausgeschenkt wird unter anderem König Ludwig Festbier in der Ein-Liter-Maß. Hinzu kommen dunkles Bier, Radler, Weizen, alkoholfreie Getränke, Wein, Prosecco und weitere Getränke. Einen öffentlich ausgewiesenen Einzelpreis für jede Maß nennt die derzeit veröffentlichte Getränkekarte nicht. In den Gruppenangeboten setzt der Veranstalter den Wert einer Maßbier-Wertmarke mit 14,90 Euro an.

Auch beim Essen orientiert sich das Angebot an klassischen Festzeltgerichten. Auf der Karte stehen unter anderem Brotzeitbrettl, Käsespätzle, Nürnberger Bratwürste, Schweinshaxen-Burger, Leberkäse, Schnitzel, Wiesnhendl, Rindsgulasch und Schweinshaxe. Eine vegetarische Falafel-Variante und Riesenbrezeln werden ebenfalls angeboten.

Im Festzelt geht es nur ohne Bargeld

Besucher sollten sich auf eine ungewöhnliche Kombination einstellen: Im Festzelt und in der Bussi-Bar wird kein Bargeld akzeptiert. Bezahlt werden kann unter anderem mit Debit- und Kreditkarten sowie Apple Pay, Google Pay und PayPal. American Express wird nach Angaben des Veranstalters nicht angenommen.

Auf dem kleinen Jahrmarkt außerhalb des Zeltes sieht es teilweise genau andersherum aus. Dort verlangen einzelne Stände Bargeld. Wer sowohl im Festzelt als auch im Außenbereich unterwegs sein möchte, sollte deshalb trotz des bargeldlosen Konzepts etwas Bargeld mitnehmen.

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Einlass zum Münsteraner Oktoberfest erst ab 18 Jahren

Für die regulären Oktoberfest-Abende gilt eine klare Altersgrenze: Zutritt erhalten ausschließlich Volljährige. Auch ein sogenannter Muttizettel oder die Begleitung durch volljährige Freunde oder Angehörige ändert daran nichts.

Dirndl oder Lederhose sind dagegen keine Pflicht. Tracht wird zwar empfohlen, Besucher können aber ebenso in normaler Kleidung kommen. Der Veranstalter rät aufgrund des Festzeltbetriebs zu festem Schuhwerk.

Eine klassische Garderobe gibt es nicht. Stattdessen stehen Schließfächer zur Verfügung. Ein mittleres Fach kostet sieben Euro, ein großes zehn Euro. Die Fächer können vorab oder vor Ort per QR-Code gebucht werden.

Anreise zum Oktoberfest Münster

Das Festzelt befindet sich am Albersloher Weg 58 in der Nähe des Hafens. Vom Hauptbahnhof Münster sind es nach Veranstalterangaben rund 1,2 Kilometer zu Fuß. Empfohlen wird dafür der Bahnhofsausgang Bremer Platz. In der Nähe liegen außerdem die Bushaltestellen Halle Münsterland und Stadthaus 3.

Direkt auf dem Veranstaltungsgelände stehen keine Besucherparkplätze zur Verfügung. Wer mit dem Auto kommt, muss daher auf Parkmöglichkeiten in der Umgebung ausweichen.

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