„Gysis Begegnungen“ bringt Gregor Gysi und zwei besondere Gäste nach Münster

Gregor Gysi, Eva Szepesi und Josef Schuster kommen am 1. Oktober 2026 nach Münster.
Dr. Frank Gaeth, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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Mit „Gysis Begegnungen“ kommt am 1. Oktober 2026 um 19 Uhr ein prominent besetzter Gesprächsabend nach Münster. Im Hörsaal H1 der Universität stehen dann Gregor Gysi, die Holocaust-Überlebende Eva Szepesi und Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, auf der Bühne. Schon die Besetzung zeigt, dass es an diesem Abend nicht um Unterhaltung im klassischen Sinn gehen dürfte, sondern um Politik, Erinnerungskultur und die Frage, wie Deutschland mit seiner Geschichte und seiner Gegenwart umgeht.

„Gysis Begegnungen“ setzt auf Gespräche mit bekannten Stimmen

Die Reihe „Gysis Begegnungen“ ist als Gesprächsformat angelegt, in dem Gregor Gysi seit 2025 Menschen trifft, die öffentliche Debatten geprägt haben oder besondere Erfahrungen mitbringen. Die Gäste stammen aus Politik, Kultur, Medien, Gesellschaft oder anderen Bereichen des öffentlichen Lebens.

Gregor Gysi gehört seit Jahrzehnten zu den prägenden Figuren der linken Politik in Deutschland. Er ist Jurist, war bereits Mitglied der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR und sitzt seit 1990 im Deutschen Bundestag. Bundesweit bekannt wurde er als langjähriger Vorsitzender der PDS und später als einer der bekanntesten Köpfe der Partei Die Linke.

Eva Szepesi überlebte Auschwitz als Kind

Eva Szepesi wurde 1932 in Budapest in eine jüdische Familie geboren und 1944 von den Nationalsozialisten nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Der Deutsche Bundestag hat sie 2024 als Auschwitz-Überlebende und Gastrednerin der zentralen Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus vorgestellt. Dort sprach sie eindringlich über das Erinnern, über Antisemitismus und über die Verantwortung der Gesellschaft, nicht wegzuschauen. 

Josef Schuster ist die wichtigste Stimme des Zentralrats der Juden

Dr. Josef Schuster steht seit 2014 an der Spitze des Zentralrats der Juden in Deutschland. In dieser Funktion vertritt er den Verband gegenüber Politik, Medien, anderen Religionsgemeinschaften und der Öffentlichkeit. Zugleich ist er seit vielen Jahren eine zentrale Stimme in Debatten über Antisemitismus, jüdisches Leben in Deutschland und die gesellschaftlichen Folgen politischer Entwicklungen.

Hörsaal H1 bietet Platz für einen großen Publikumsabend

Veranstaltungsort ist der Hörsaal H1 am Schlossplatz 46. Der Saal gilt als größter Hörsaal der Universität Münster und bietet Platz für rund 800 Besucher. Damit bekommt das Format einen Rahmen, der auf eine größere öffentliche Resonanz ausgelegt ist. Tickets werden nach den vorliegenden Angaben ab 29,37 Euro angeboten.

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