Autotransporter-Unfall auf der A43: Frau lebensgefährlich verletzt

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Telgte-Westbevern-Vadrup sind am Dienstagmorgen drei Männer lebensgefährlich verletzt worden. Das bestätigte die Polizei Warendorf am Vormittag. Auf der L588 waren gegen 7.55 Uhr ein Auto und ein Lastwagen frontal zusammengestoßen. Die Landesstraße blieb anschließend für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten vollständig gesperrt. Auto gerät auf der L588 in den Gegenverkehr Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei war der Autofahrer auf der L588 in Richtung Vadrup unterwegs. Der mutmaßlich 62-Jährige verlor aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über den Wagen und geriet in den Gegenverkehr. Dort stieß das Auto frontal mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammen. Am Steuer des Lkw saß nach Polizeiangaben ein 61 Jahre alter Mann aus Sassenberg. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. Drei Pkw-Insassen schweben in Lebensgefahr Anders als zunächst bekannt, wurden alle drei Insassen des Autos bei dem Zusammenstoß lebensgefährlich verletzt. Zwei von ihnen mussten mit jeweils einem Rettungshubschrauber in Krankenhäuser geflogen werden. Der Autofahrer wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Dort wurde ihm nach Angaben der Polizei zur Klärung seiner Fahrtüchtigkeit eine Blutprobe entnommen. Ob und gegebenenfalls welche Erkenntnisse sich daraus ergeben haben, teilte die Polizei zunächst nicht mit. Die Identität der drei lebensgefährlich verletzten Männer war am späten Dienstagvormittag noch Gegenstand der Ermittlungen. Unfallaufnahmeteam aus Münster untersucht die Unfallstelle Zur Rekonstruktion des Zusammenstoßes wurde das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Münster hinzugezogen. Die Spezialisten sollen Spuren sichern und dabei helfen, den genauen Ablauf des Unfalls zu klären. Die L588 bei Westbevern-Vadrup blieb auch nach 10.30 Uhr noch gesperrt. Nach Angaben der Polizei müssen zunächst die beteiligten Fahrzeuge geborgen und die Fahrbahn gereinigt werden. Der Verkehr wird währenddessen abgeleitet.
Foto: Jonas Augustin

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Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 43 hat am Donnerstag für eine Vollsperrung gesorgt. Zwischen Recklinghausen und Marl geriet ein Autotransporter ins Schlingern und kollidierte mit einem Pkw auf der Nebenfahrbahn. Die Fahrerin wurde dabei schwer verletzt. Die Rettungsmaßnahmen erforderten eine kurzzeitige Sperrung der Gegenfahrbahn.

Lastwagen gerät ins Schlingern – Auto überschlägt sich

Nach Angaben der Polizei Münster war der Autotransporter in Richtung Münster unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache ins Schlingern geriet. Dabei traf er ein Fahrzeug auf der Nebenfahrbahn. Der Wagen überschlug sich und kam erst nach mehreren Metern zum Stillstand. Die Fahrerin erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Um die Verletzte schnellstmöglich zu versorgen, wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Für die Landung musste die Gegenfahrbahn der A43 vorübergehend gesperrt werden. Rettungskräfte stabilisierten die Frau vor Ort, bevor sie in eine nahegelegene Klinik geflogen wurde.

Vollsperrung und Stau in Richtung Münster

Während der Unfallaufnahme blieb die Autobahn in Fahrtrichtung Münster für mehrere Stunden voll gesperrt. Der Verkehr staute sich zeitweise auf mehreren Kilometern. Erst am Nachmittag konnte die Fahrbahn schrittweise wieder freigegeben werden.

Unfallursache weiterhin unklar

Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Ob ein technischer Defekt oder ein Fahrfehler zum Kontrollverlust über den Autotransporter führte, ist noch nicht bekannt. Auch die Personalien der Beteiligten wurden bislang nicht veröffentlicht.

Zeugen gesucht

Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich zu melden. Insbesondere Hinweise auf das Fahrverhalten des Autotransporters vor dem Schlingern könnten zur Klärung der Ursache beitragen.

Dieser schwere Unfall zeigt erneut, wie schnell eine kleine Unachtsamkeit auf der Autobahn fatale Folgen haben kann. Verkehrsteilnehmer sollten stets aufmerksam und vorausschauend fahren, um gefährliche Situationen zu vermeiden.

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