
In Münster-Hiltrup starten am Montag, 8. Juni, die Bauarbeiten für ein neues Regenwasserrückhaltebecken. Es entsteht zwischen Westfalenstraße, Hohe Geest und Merkureck. Das Projekt hat direkte Auswirkungen auf den Verkehr, weil mehrere Bereiche rund um die Kreuzung Westfalenstraße und Merkureck zeitweise gesperrt werden.
Zunächst wird die Rechtsabbiegerspur vom Merkureck in die Westfalenstraße stadteinwärts für die gesamte Bauzeit gesperrt. Der Kfz-Verkehr wird in dieser Phase über die Hohe Geest umgeleitet.
Ab Montag, 15. Juni, sind auch Radfahrerinnen und Radfahrer betroffen. Die beiden Radfahrstreifen in der Hohen Geest nördlich der Straße Merkureck werden für rund eine Woche gesperrt.
Der Radverkehr wird in dieser Zeit auf die Straße geführt und nutzt die Fahrbahn gemeinsam mit dem Autoverkehr. Die Geschwindigkeit wird dort auf 30 Stundenkilometer reduziert. Fußgängerinnen und Fußgänger können weiterhin den östlichen Gehweg nutzen.
Die stärkste Einschränkung folgt voraussichtlich ab Montag, 22. Juni. Dann wird der Kreuzungsbereich Westfalenstraße Ecke Merkureck für etwa vier Wochen komplett gesperrt.
Ein- und Ausfahrten in das Merkureck sind während dieser Zeit nicht möglich. Die Westfalenstraße und die Meesenstiege selbst sind nach Angaben der Stadt Münster nicht von der Sperrung betroffen. Die Umleitung führt über die Straßen Hohe Geest und Hummelbrink.
Trotz der Arbeiten sollen die Bushaltestellen im betroffenen Bereich erhalten bleiben. Sie werden nach Angaben der Stadt weiterhin uneingeschränkt angefahren.
Für Autofahrerinnen und Autofahrer bedeutet die Baustelle dennoch längere Wege. Besonders während der Vollsperrung des Kreuzungsbereichs sollten Verkehrsteilnehmende mehr Zeit einplanen und die ausgeschilderte Umleitung nutzen.
Für das neue Regenwasserrückhaltebecken werden knapp 6.500 Quadratmeter Boden ausgehoben. Das Becken soll künftig einen Teil des Regenwassers aufnehmen und kontrolliert wieder in die bestehende Kanalisation abgeben.
Dafür müssen an der Westfalenstraße und der Hohen Geest vorhandene Regenwasserkanäle unterbrochen werden. Ein Teil des Wassers wird dann in das neue Becken geleitet. Am Tiefpunkt des Beckens entsteht am Merkureck ein sogenanntes Drosselbauwerk.
Das Drosselbauwerk sorgt dafür, dass Regenwasser nur gedrosselt wieder in die Kanalisation gelangt. Zusätzlich muss im gesamten Bereich Westfalenstraße Ecke Merkureck ein neuer Kanal gebaut werden.
Die Stadt Münster plant, die Arbeiten bis Ende des Jahres abzuschließen. Bis dahin müssen sich Verkehrsteilnehmende in Hiltrup auf Einschränkungen rund um das Merkureck einstellen.
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