
Der Eurovision Song Contest 2026 hat einen historischen Sieger: Bulgarien gewann in Wien erstmals den ESC. Sängerin DARA setzte sich mit dem Song „Bangaranga“ klar gegen die Konkurrenz durch und erreichte insgesamt 516 Punkte. Der Erfolg ist auch deshalb bemerkenswert, weil Bulgarien nach mehreren Jahren Pause auf die ESC-Bühne zurückgekehrt war. Austragungsort des 70. Eurovision Song Contest war die Wiener Stadthalle, nachdem Österreich den Wettbewerb im Vorjahr gewonnen hatte.
Besonders deutlich fiel der Sieg aus, weil Bulgarien sowohl bei den Jurys als auch im Publikumsvoting vorne lag. Nach offiziellen Angaben erhielt DARA 204 Punkte von den Jurys und 312 Punkte aus dem Televoting. Damit kam Bulgarien auf einen Vorsprung von 173 Punkten vor Israel. Die ESC-Veranstalter ordneten diesen Abstand als größten Sieg-Vorsprung in der Geschichte des Wettbewerbs ein.
Auf Platz zwei landete Israel mit Noam Bettan und dem Song „Michelle“. Rumänien erreichte mit Alexandra Căpitănescu und „Choke Me“ den dritten Rang. Australien kam mit Delta Goodrem und „Eclipse“ auf Platz vier, Italien mit Sal Da Vinci und „Per sempre sì“ auf Platz fünf. Damit blieb Finnland, das im Vorfeld vielfach als stark eingeschätzt worden war, außerhalb der ersten fünf und belegte Rang sechs.
Für Deutschland endete der ESC 2026 enttäuschend. Sarah Engels erreichte mit „Fire“ nur den 23. Platz und erhielt insgesamt 12 Punkte. Damit blieb Deutschland deutlich hinter den vorderen Rängen zurück. Noch schlechter schnitten nur Gastgeber Österreich und Großbritannien ab. Großbritannien landete mit einem Punkt auf dem letzten Platz.
Der Wettbewerb stand nicht nur musikalisch im Fokus. Mehrere Länder blieben dem ESC 2026 fern, weil Israel teilnehmen durfte. Genannt wurden unter anderem Irland, Spanien, die Niederlande, Slowenien und Island. In Wien gab es zudem Proteste gegen Israels Teilnahme. Zugleich zeigten die Platzierungen, dass Israel im Wettbewerb selbst erneut stark abschnitt und den zweiten Platz erreichte.
Mit dem Sieg von DARA dürfte der ESC 2027 nach Bulgarien gehen. Für das Land ist es der erste Triumph seit dem ESC-Debüt im Jahr 2005. Der Erfolg verändert die ESC-Geschichte deutlich: Ausgerechnet bei der 70. Ausgabe des Wettbewerbs gewann ein Land, das zuvor zwar mehrfach beachtet worden war, den großen Durchbruch aber nie geschafft hatte.
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