
Der dritte Castortransport hat am frühen Mittwochmorgen Ahaus erreicht. Nach Angaben der Polizei Münster verlief die Fahrt vom Gelände der Jülicher Entsorgungsgesellschaft zum Brennelemente-Zwischenlager ohne Zwischenfälle.
Der Castortransport startete laut Mitteilung der Polizei Münster planmäßig in Jülich. Ziel war erneut das Brennelemente-Zwischenlager in Ahaus. Die Polizei begleitete den Transport mit Einsatzkräften, damit die Fahrt gesichert durchgeführt werden konnte.
Nach Angaben der Behörde kam es während des Transports zu keinen Störungen. Auch die zuvor erforderlichen Maßnahmen entlang der Strecke blieben auf kurzfristige Verkehrsbeeinträchtigungen begrenzt. Wo genau Sperrungen eingerichtet wurden, teilte die Polizei in der Meldung nicht im Detail mit.
Für Verkehr Münster und die betroffenen Bereiche entlang der Route bedeutete der Einsatz dennoch zeitweise Einschränkungen. Diese standen nach Darstellung der Polizei im Zusammenhang mit notwendigen Sperrungen, die für die sichere Durchfahrt eingerichtet wurden.
Der Transport war der dritte dieser Art. Die Polizei Münster bewertet den Verlauf als störungsfrei. Damit blieb auch dieser Einsatz ohne größere Zwischenfälle, obwohl Castortransporte regelmäßig von Protesten und einer erhöhten öffentlichen Aufmerksamkeit begleitet werden.
Rund um den Transport waren vier Versammlungen angezeigt. Zwei fanden in Ahaus statt, zwei weitere in Jülich. Insgesamt nahmen nach Angaben der Polizei etwa 200 Menschen teil. Der Schwerpunkt lag dabei klar in Ahaus. Dort zählte die Polizei in der Spitze rund 170 Teilnehmende. In Jülich waren es etwa zehn Personen.
Auch diese Proteste Ahaus und Jülich verliefen laut Polizei ohne Störungen. Nach den Versammlungen in Jülich kontrollierten Einsatzkräfte jedoch drei Personen. Hintergrund waren Hinweise, dass sich die drei auffällig an einem Zaun eines Privatgeländes verhalten haben sollen. Unter anderem sollen sie Fotos von dem Gelände gemacht haben.
Die Polizei stellte die Personalien fest. Anschließend durften die drei Personen vor Ort wieder gehen. Weitere Maßnahmen nennt die Mitteilung nicht.
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