Erste Reise als Bischof führt Heiner Wilmer nach Berlin

Heiner Wilmer ist neuer Bischof von Münster. Mit Klaus Winterkamp als Generalvikar setzt das Bistum auf Kontinuität.
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Heiner Wilmer hat seine Amtszeit als neuer Bischof von Münster mit einer Reise nach Berlin begonnen. Nach seiner Amtseinführung am 21. Juni 2026 im St.-Paulus-Dom nahm er die Amtsgeschäfte auf und brach zur Sitzung des Ständigen Rates der Deutschen Bischofskonferenz auf.

Vor der Antrittsreise vereidigte Wilmer am Montagmorgen Klaus Winterkamp als Generalvikar. Wilmer übernimmt damit nicht nur die Leitung des Bistums Münster, sondern bleibt zugleich Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. In Berlin nahm er erste Glückwünsche aus dem Kreis der deutschen Bischöfe entgegen.

Wilmer spricht über Orientierung und Glauben

In seiner ersten Predigt als Bischof von Münster sprach Wilmer über Orientierung, Glauben, Sinnsuche und Standhaftigkeit in unruhigen Zeiten. Eine zentrale Botschaft war, keine Angst zu haben, standhaft zu bleiben und am Glauben festzuhalten.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst würdigte Wilmer als geeigneten Bischof, um den christlichen Kern vieler Menschen zu erreichen. Zugleich betonte Wüst die Bedeutung starker Kirchen für die Demokratie. Das Bistum Münster zählt knapp 1,6 Millionen Katholikinnen und Katholiken und gilt als mitgliederstärkste Diözese Deutschlands.

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