Führungswechsel bei Preußen Münster: Christian Pander wird neuer Präsident

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Foto: SC Preußen Münster

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Münster. Beim SC Preußen 06 e.V. Münster steht ein markanter personeller Einschnitt bevor: Der Aufsichtsrat des Vereins hat Christian Pander einstimmig zum neuen Präsidenten berufen. Damit folgt Pander auf den noch bis Mitte Januar amtierenden Präsidenten Bernward Maasjost, für den es im Gremium keine Mehrheit für eine weitere Amtszeit gab. Mit dem früheren Bundesliga- und Nationalspieler übernimmt ein gebürtiger Münsteraner die Vereinsführung, der Preußen bereits aus dem Präsidium kennt – und nun an die Spitze zurückkehrt, um den Club strategisch weiterzuentwickeln. 

Neues Präsidium mit bekannten und neuen Gesichtern

Zum künftigen Präsidium gehören neben Pander die bisherigen Mitglieder Christoph Mangelmans als Vizepräsident, Burkhard Brüx, Holger Averbeck und Sören Weinfurtner. Neu in das Gremium rücken Noemi Hutter und Ole Gläser. Der Aufsichtsrat sieht in dieser Zusammensetzung eine Verbindung aus Kontinuität und Weiterentwicklung für die kommenden Jahre.

Strukturierter Auswahlprozess im Verein

Der Entscheidung ging ein mehrwöchiger Auswahlprozess voraus, den der im November 2025 neu gewählte Aufsichtsrat nach der Jahreshauptversammlung angestoßen hatte. Dabei wurden verschiedene Kandidaten geprüft. Bereits im Dezember wurde Maasjost darüber informiert, dass es keine Mehrheit für seine Wiederwahl gibt. Auch Ursula Paschke und Bernd Homann scheiden aus dem Präsidium aus. Der Verein würdigt ihr ehrenamtliches Engagement in den vergangenen Jahren.

Neuer Präsident von Preußen Münster: Wer Christian Pander ist

Der gebürtige Münsteraner ist ehemaliger Bundesliga-Profi und früherer Nationalspieler. Seine enge Bindung an den Verein ist seit Jahren bekannt. Bereits 2022 hatte Preußen Münster seine Einbindung in die Vereinsarbeit öffentlich gemacht. Ab Januar 2023 gehörte Pander schon einmal dem Präsidium an, legte das Amt jedoch im Sommer 2024 aus persönlichen Gründen nieder. Nun kehrt er an die Vereinsspitze zurück.

Einordnung der Wahl

Beim Preußen-e.V. wird das Präsidium nicht direkt von den Mitgliedern gewählt, sondern vom Aufsichtsrat bestellt. Die Entscheidung für Pander ist daher eine Gremienentscheidung. Der Aufsichtsratsvorsitzende Frank Westermann betont, dass das neue Präsidium ein schlüssiges Konzept für die strategische Ausrichtung des Vereins vorgelegt habe.

Öffentliche Vorstellung geplant

Das neue Präsidium stellt sich am Mittwochnachmittag auf einer Pressekonferenz vor, die auch per Livestream übertragen wird. Dabei werden insbesondere die neuen Mitglieder erstmals öffentlich auftreten. Ole Gläser bringt seine Erfahrung aus der Fanarbeit ein, unter anderem aus der AG Preußenstadion, die sich mit Fragen rund um den Stadionumbau befasst.

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