
Münster. Am Hauptbahnhof Münster ist es am Mittwochmorgen, 22. April, zu einem gewalttätigen Vorfall gekommen. Nach Angaben der Bundespolizei soll ein 24 Jahre alter Mann zunächst zwei Menschen verletzt und anschließend bei seiner Festnahme Widerstand geleistet haben.
Wie die Bundespolizei mitteilt, wurde gegen den Beschuldigten inzwischen Untersuchungshaft angeordnet. Der Fall beschäftigt die Ermittler auch deshalb, weil der Mann während der polizeilichen Maßnahmen versucht haben soll, an die Dienstwaffe eines Beamten zu gelangen.
Nach Angaben der Bundespolizei spielte sich der Vorfall in der Haupthalle des Hauptbahnhofs Münster ab. Demnach soll der 24 Jahre alte syrische Staatsangehörige einem 88-jährigen Deutschen ohne erkennbaren Anlass einen Kopfstoß versetzt haben. Der ältere Mann stürzte dadurch zu Boden. Schwere Verletzungen, die eine sofortige ärztliche Behandlung notwendig gemacht hätten, habe er nach bisherigen Erkenntnissen jedoch nicht erlitten.
Anschließend entfernte sich der Tatverdächtige laut Mitteilung zunächst vom Ort des Geschehens. Durch einen Zeugenhinweis wurde eine Streife der Bundespolizei dann auf den Mann aufmerksam. Die Beamten trafen ihn demnach im Bereich der Toilettenanlage an und nahmen ihn vorläufig fest.
Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Beschuldigte vor seiner Festnahme noch einen weiteren Zeugen verletzt haben. Auch dieser Mann sei mit einem Kopfstoß getroffen worden, diesmal an der Nase. Dabei erlitt er laut Bundespolizei eine blutende Gesichtsverletzung. Der Vorfall sorgt damit für neue Fragen zur Sicherheit im Bahnhof Münster, weil sich die Auseinandersetzung in einem stark frequentierten Bereich abgespielt haben soll und gleich mehrere Menschen betroffen waren.
Nach Angaben der Bundespolizei kam es bei einer Gegenüberstellung mit dem ersten Geschädigten in der Bahnhofshalle zu einem weiteren Zwischenfall. Obwohl die Hände des Beschuldigten bereits auf dem Rücken fixiert gewesen seien, habe er versucht, sich aus der Situation zu befreien. Zudem soll er nach der Dienstwaffe eines Polizeibeamten gegriffen haben.
Die Einsatzkräfte brachten den Mann daraufhin zu Boden, um die Lage unter Kontrolle zu halten. Danach wurde er zur Dienststelle der Bundespolizei gebracht, wo die weiteren strafprozessualen Maßnahmen durchgeführt wurden. Gerade dieser Teil des Geschehens dürfte für die Ermittlungen besonders relevant sein, weil ein Zugriff auf eine Dienstwaffe im laufenden Polizeieinsatz als erhebliche Eskalation gilt.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Münster wurde der 24-Jährige schließlich dem Amtsgericht vorgeführt. Dort ordnete ein Richter Untersuchungshaft an. Damit sitzt der Mann nun in Haft, während die Ermittlungen zu den Vorwürfen weiterlaufen. Die Bundespolizei selbst macht in ihrer Mitteilung keine genaueren Angaben dazu, welche Straftatbestände im Einzelnen verfolgt werden.
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