
Münster. Am 1. Mai wird der Bereich rund um die Aaseekugeln in Münster wieder zur besonders kontrollierten Zone. Die Stadt hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die ganztägig das Mitführen und Benutzen von Glasflaschen und Glasgefäßen verbietet. Betroffen ist der Abschnitt von der Bastion bis zu den Wiesen an der Skulptur „Giant Pool Balls“. Der Bereich wird eingezäunt, an den Zugängen kontrolliert der Kommunale Ordnungsdienst. Die Regelung gilt jährlich am 1. Mai bis einschließlich 2030. Damit will die Stadt verhindern, dass zerbrochene Flaschen und Gläser auf den Wiesen zur Gefahr werden.
Neben dem Glasverbot wird auch die Adenauerallee am 1. Mai aus Verkehrssicherheitsgründen für Autos gesperrt. Busse sind davon ausgenommen. Die Stadt rechnet wie in den vergangenen Jahren mit großem Andrang. Zu Spitzenzeiten können sich rund um die Aaseekugeln bis zu 5.000 Menschen aufhalten. Sollte es zu voll werden, kann der Zugang zum eingezäunten Bereich gesperrt werden. Das übernimmt der Kommunale Ordnungsdienst gemeinsam mit einem privaten Sicherheitsdienst.
Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer verweist auf die Erfahrungen der vergangenen Jahre. Wo viele Menschen feiern, blieben häufig zerbrochene Flaschen oder Gläser zurück, die erhebliche Verletzungsgefahren verursachen könnten. Das Glasverbot habe sich aus Sicht der Stadt bewährt und verbessere die Sicherheit am Aasee, auch für mitgebrachte Hunde.
Damit mitgebrachte Flaschen nicht auf dem Boden oder im Gebüsch landen, stellen die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster an den Zugängen zwei Glascontainer auf. Zusätzlich stehen rund 30 Abfalltonnen bereit. Neben den ordnungsrechtlichen Maßnahmen setzt die Stadt auch auf Prävention und Unterstützung. Das Nachtbürgermeister-Duo ist mit einem Awareness-Team vor Ort. Es ist von 14 bis 22 Uhr am Boulodrome neben den Aaseeterrassen ansprechbar und an pinken Warnwesten erkennbar. Telefonisch ist das Team unter 01 75/2 52 91 25 erreichbar.
Auch die Kampagne „Voll ist out“ des städtischen Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien ist am Aasee präsent. Von 14 bis 18 Uhr sprechen Peer-Teams Jugendliche an, werben für maßvollen Alkoholkonsum und kümmern sich um junge Menschen, die Hilfe benötigen. Erkennbar sind die Teams an orangefarbenen Jacken und Lacktaschen.
Der Kommunale Ordnungsdienst wird am 1. Mai nicht nur rund um den Aasee präsent sein. Mobile Teams kontrollieren auch im weiteren Stadtgebiet. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Jugendschutz beim Alkoholkonsum. Zudem kündigt das Ordnungsamt engmaschige Kontrollen der Halteverbote im Bereich des Aasees an. Wer den Feiertag dort verbringen möchte, sollte sich deshalb auf klare Regeln, Zugangskontrollen und mögliche Sperrungen einstellen.
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