
Münster. Die Rückkehr von Grotes ins Kreuzviertel rückt näher. Seit Ende Mai steht fest, dass das Restaurant an der Hoyastraße 17 neu eröffnen will. Inzwischen wird Personal für den neuen Standort gesucht, auf der Website laufen die Vorbereitungen – und auch hinter den Kulissen gibt es eine interessante Entwicklung: An der neuen Betreibergesellschaft ist neben Grotes-Betreiberin Inta Grele auch die Münsteraner Finne GmbH beteiligt. Offen bleibt bislang nur, wann genau die Türen an der Kreuzkirche öffnen.
Wie weit die Vorbereitungen fortgeschritten sind, zeigen aktuelle Stellenanzeigen. Die neue Betreibergesellschaft sucht unter anderem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Service und Bar. In einer Anzeige wird ausdrücklich von der Neueröffnung des Restaurants an der Kreuzkirche gesprochen, Personal wird demnach ab August gesucht.
Ein Eröffnungstermin lässt sich daraus allerdings noch nicht ableiten. Auch am 21. August wird der neue Standort in aktuellen Anzeigen weiterhin als bevorstehende Neueröffnung beschrieben. Klar ist damit: Der Start rückt näher, ein offizielles Datum wurde aber noch nicht veröffentlicht.
Auch die offizielle Grotes-Website ist bereits auf die Rückkehr ins Kreuzviertel vorbereitet. Auf einer eigenen Seite für den Standort an der Kreuzkirche beschreibt das Team das künftige Angebot mit Restaurant, Bar und Café. Geplant sind unter anderem saisonal und regional ausgerichtete Küche, Frühstück am Wochenende, Kuchen und Cocktails.
Einen weiteren Hinweis auf den Zeitplan gibt die angekündigte Wochenkarte: Sie soll ab Herbst 2026 regelmäßig angeboten werden. Wann der erste reguläre Öffnungstag an der Hoyastraße sein wird, lässt Grotes bislang offen.
Neu ist auch die Struktur hinter dem Neustart. Für den Betrieb wurde im Mai die X-Viertel Gastro GmbH & Co. KG gegründet. An dieser Gesellschaft sind nach den veröffentlichten Registerangaben Inta Grele und die Münsteraner Finne GmbH beteiligt.
Damit bekommt die Rückkehr eine zusätzliche Verbindung zum Kreuzviertel. Finne wurde in Münster gegründet und ist selbst eng mit dem Viertel verbunden. Welche Rolle das Unternehmen beim neuen Grotes konkret übernimmt, wurde bislang nicht öffentlich gemacht.
Für Grotes bedeutet der neue Standort die Rückkehr in die direkte Nachbarschaft seines früheren Restaurants. Mehr als zwölf Jahre lang war der Betrieb an der Kampstraße 26 eine feste Adresse im Kreuzviertel. Im Juni 2025 endete dort der Gastronomiebetrieb, während Grotes am Germania Campus weitergeführt wurde.
Ende Mai 2026 wurde dann bekannt, dass die Rückkehr ins Kreuzviertel geplant ist. Statt an der Kampstraße soll Grotes künftig an der Hoyastraße 17 direkt an der Kreuzkirche zu finden sein. Dort waren in den vergangenen Jahren bereits andere Gastronomiebetriebe ansässig.
Die entscheidende Frage ist damit weiterhin offen. Personal wird gesucht, der neue Standort wird auf der Website bereits vorgestellt und die Betreibergesellschaft steht. Einen konkreten Eröffnungstag hat Grotes bislang jedoch nicht genannt.
Ob das Restaurant noch Ende August oder erst im September beziehungsweise später im Herbst startet, bleibt daher abzuwarten. Sicher ist inzwischen aber: Die Rückkehr von Grotes ins Kreuzviertel ist deutlich näher gerückt – und mit Finne ist ein weiteres bekanntes Münsteraner Gastro-Unternehmen am Neustart beteiligt.
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