Münster forscht: Kinder entdecken MINT-Themen auf dem Domplatz

Münster forscht: Kinder entdecken MINT-Themen auf dem Domplatz
Foto: Caroline Muffert

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Münster. Forschen, ausprobieren und gemeinsam Neues entdecken: Das Mitmach-Fest „Münster forscht“ bringt am Donnerstag, 11. Juni, wieder viele Experimente auf den Domplatz. Von 9 bis 11.30 Uhr können Kita-Kinder, Familien und weitere Interessierte an 29 Stationen spielerisch in Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik eintauchen.

Mitmach-Fest Münster lädt Kinder zum Experimentieren ein

Das Mitmach-Fest „Münster forscht“ richtet sich vor allem an Kita-Kinder, die naturwissenschaftliche Phänomene selbst ausprobieren möchten. Nach Angaben der Stadt Münster stehen dabei nicht fertige Antworten im Mittelpunkt, sondern Neugier, Kreativität und gemeinsames Entdecken. Kinder können an den Stationen eigene Ideen entwickeln, Fragen stellen und einfache Experimente erleben.

Die Bandbreite der Angebote reicht von Farbverläufen über Kräuter bis hin zu Mülltrennung und Nachhaltigkeit. Dadurch werden unterschiedliche MINT-Themen niedrigschwellig vermittelt. Gerade für jüngere Kinder ist dieser Zugang wichtig, weil naturwissenschaftliches Lernen hier nicht abstrakt bleibt. Stattdessen erleben sie direkt, wie Dinge funktionieren, riechen, sich verändern oder sortiert werden können.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Damit bleibt das Angebot offen für Familien, Kitas und alle Interessierten, die am Vormittag auf den Domplatz kommen möchten. Eröffnet wird die Veranstaltung von Bürgermeisterin Maria Winkel. Im vergangenen Jahr nahmen nach Angaben der Stadt rund 500 Kinder an dem Mitmach-Fest teil.

Domplatz Münster wird für einen Vormittag zum Lernort

Der Domplatz Münster verwandelt sich am 11. Juni für zweieinhalb Stunden in einen offenen Lernort. Die 29 Mitmach-Stationen sollen Kindern einen direkten Zugang zu Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ermöglichen. Dabei geht es nicht um Schulunterricht im klassischen Sinn, sondern um eigenes Erleben. Deshalb dürfen die Kinder anfassen, ausprobieren und beobachten.

Das Format knüpft an die bundesweiten „MINTmachtage“ der Stiftung „Kinder forschen“ an. Mit solchen Aktionen sollen Kinder früh für naturwissenschaftliche und technische Themen begeistert werden. Zugleich macht die Veranstaltung sichtbar, welche Bedeutung frühkindliche Bildung im Alltag von Kitas und Familien hat.

Organisiert wird „Münster forscht“ vom Verbund der Münsteraner Kita-Träger gemeinsam mit mehreren Partnern. Dazu gehören das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, das Kommunale Integrationszentrum, die Münsteraner Fachschulen für Sozialpädagogik, der Jugendamtselternbeirat sowie die Koordinierungsstelle „Kinder forschen Münster“. Damit ist das Fest breit in der Bildungslandschaft der Stadt verankert.

Kinder forschen Münster: Warum frühe MINT-Erfahrungen wichtig sind

„Münster forscht“ zeigt, wie frühe Bildung außerhalb klassischer Lernräume funktionieren kann. Kinder kommen dabei nicht nur mit einzelnen Experimenten in Kontakt, sondern erleben auch, dass Fragen ausdrücklich erwünscht sind. Gerade dieser offene Zugang kann helfen, Hemmschwellen gegenüber Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik abzubauen.

Für Kitas und Familien bietet das Fest außerdem eine Gelegenheit, MINT-Themen alltagsnah zu erleben. Farbverläufe, Kräuter oder Mülltrennung sind Beispiele, die Kinder aus ihrer Umgebung kennen. Wenn daraus kleine Experimente entstehen, wird Wissen greifbar. Dadurch lassen sich auch größere Themen wie Nachhaltigkeit oder naturwissenschaftliches Denken kindgerecht vermitteln.

Die Veranstaltung hat deshalb über den einzelnen Vormittag hinaus Bedeutung. Sie bringt Bildungsakteure zusammen, macht Angebote sichtbar und zeigt, wie stark frühes Forschen auf Neugier und Beteiligung angewiesen ist. Wer teilnehmen möchte, kann am Donnerstag, 11. Juni, zwischen 9 und 11.30 Uhr ohne Anmeldung zum Domplatz kommen.

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