
Münster. Galeria Münster rückt erneut in den Fokus, obwohl die beiden Häuser in der Stadt zuletzt nicht zu den acht ausdrücklich genannten Standorten mit laufenden Miet-Neuverhandlungen zählten. Hintergrund ist ein neuer Kredit über 10 Millionen Euro, den die Warenhauskette nach Unternehmensangaben von ihrem Minderheitsgesellschafter Bain Capital erhält. Das Geld soll helfen, eine angespannte Liquiditätslage zu überbrücken.
Nach Angaben des Unternehmens ist die neue Finanzierung als Überbrückung gedacht. Galeria hat zugleich eingeräumt, die Vermieter aller 83 Filialen um eine Stundung von Mietzahlungen gebeten zu haben, die ursprünglich im März und April fällig waren. Diese Zahlungen sollten in den Herbst verschoben werden. Nicht alle Vermieter haben dem demnach zugestimmt. In einzelnen Fällen waren Mietzahlungen während der Verhandlungen zunächst gestoppt worden und sollen nun nachgeholt werden. Geschäftsführer Tilo Hellenbock sprach von starken Schwankungen in der Liquidität, äußerte sich aber zuversichtlich, dass sich die Lage wieder stabilisieren könne.
Für Münster ist die Entwicklung vor allem deshalb relevant, weil die Unsicherheit um Galeria bundesweit wieder zunimmt. ms-aktuell.de hatte bereits am 10. März 2026 berichtet, dass die beiden Münsteraner Häuser damals nicht auf der Liste jener acht Standorte standen, für die neue Mietverhandlungen bekannt geworden waren. Gleichzeitig hatte Galeria damals weitere Schließungen nicht ausgeschlossen, falls sich an einzelnen Standorten keine tragfähigen Lösungen finden lassen. In einem weiteren Bericht von ms-aktuell.de vom 22. April 2026 wurde die neue Debatte um ausgebliebene oder gestundete Mietzahlungen dann erneut mit Blick auf Münster aufgegriffen. Einen konkreten Hinweis darauf, dass die beiden Münsteraner Filialen aktuell unmittelbar von Schließungsplänen betroffen sind, gibt es nach diesem Stand aber nicht.
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