
Münster. 45 Schülerinnen und Schüler aus Winnyzja sind derzeit in Münster zu Gast und nehmen eine Woche lang am Schulalltag in der Stadt teil. Der Besuch aus Münsters ukrainischer Solidaritätspartnerstadt läuft vom 21. bis 28. April und soll die Kontakte zwischen den beteiligten Schulen nicht nur vertiefen, sondern auch dauerhaft tragfähige Kooperationen ermöglichen. Untergebracht sind die Jugendlichen bei Familien der münsterschen Schülerinnen und Schüler, sodass der Austausch weit über den Unterricht hinausreicht.
An dem Projekt beteiligen sich auf münsterscher Seite das Gymnasium Wolbeck, das Kardinal-von-Galen-Gymnasium, das Immanuel Kant Gymnasium, das Schillergymnasium und das Geschwister-Scholl-Gymnasium. Sie kooperieren jeweils mit einer Schule aus Winnyzja: dem Vinnytsia Technical Lyceum sowie den Lyceen No 1, No 2, No 7 und No 26. Aus diesen Begegnungen sollen langfristige Schulpartnerschaften entstehen, die auch nach dem Besuch weitergeführt werden.
Während ihres Aufenthalts besuchen die ukrainischen Jugendlichen den Unterricht an den münsterschen Schulen und arbeiten gemeinsam mit ihren Gastgeberinnen und Gastgebern an Kreativprojekten zum Thema Demokratie. Damit geht es nicht nur um ein Kennenlernen zwischen jungen Menschen aus zwei Städten, sondern auch um die Frage, wie demokratische Werte im Alltag verstanden, erlebt und gemeinsam weitergedacht werden können.
Zum Rahmenprogramm zählen neben den Schulbesuchen auch mehrere Stationen in Münster, darunter ein Besuch im Friedenssaal des Historischen Rathauses sowie Ausflüge zum Mühlenhof und in den Zoo. Organisiert wird der einwöchige Aufenthalt von den Rotary Clubs in Münster und dem Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland, während das städtische Büro Internationales das Programm begleitet.
Die Verbindung zwischen den Schulen aus Münster und Winnyzja geht auf eine Hilfsaktion aus dem vergangenen Jahr zurück. Damals wurden elf leistungsstarke Generatoren aus Münster an Schulen und Kindergärten in Winnyzja gespendet, wobei auch mehrere münstersche Schulen eingebunden waren. Der aktuelle Besuch ist nun das erste persönliche Treffen vieler Beteiligter und soll dazu beitragen, aus der bisherigen Unterstützung eine dauerhafte Zusammenarbeit zwischen den Schulen zu entwickeln.
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