
Wolmirstedt. Für die Uni Baskets Münster wird der Saisonendspurt in der ProA zur kaum noch lösbaren Aufgabe. Die Mannschaft verlor am Freitagabend bei den SBB Baskets Wolmirstedt mit 81:105 und verschlechterte damit ihre Ausgangslage im Tabellenkeller erheblich. Der Rückstand im direkten Duell war zwischenzeitlich deutlich, sodass Münster in einer entscheidenden Phase der Saison nie in die Nähe eines ausgeglichenen Spiels kam.
Wolmirstedt nutzte den Heimvorteil und setzte sich früh ab. Münster fand weder defensiv noch beim Rebound zu der Stabilität, die in einem Spiel dieser Bedeutung nötig gewesen wäre. Nach Berichten zum Spiel ließ das Team erneut viele zweite Chancen des Gegners zu und bekam die Kontrolle in Korbnähe nicht in den Griff. Spätestens als der Rückstand im weiteren Verlauf auf mehr als 30 Punkte anwuchs, war die Partie praktisch entschieden.
Auch im Angriff fehlte den Uni Baskets über längere Phasen die nötige Durchschlagskraft. Die Mannschaft kam nur auf 39 Prozent aus dem Feld. Zwar gelangen einzelnen Spielern nennenswerte Punktzahlen, insgesamt blieb der Auftritt aber zu fehleranfällig und zu wenig geschlossen, um im Kampf um den Klassenverbleib ein Ausrufezeichen zu setzen.
Durch die Niederlage ist die Lage im Abstiegskampf für Münster nur noch theoretisch zu korrigieren. Zwar stehen noch drei Partien aus, doch die Uni Baskets brauchen dafür nicht nur eigene Erfolge, sondern auch passende Ergebnisse der Konkurrenz. Damit liegt die Entscheidung über den Verbleib in der Liga längst nicht mehr allein in den eigenen Händen.
Für Münster geht es nun in den restlichen Saisonspielen gegen die Artland Dragons, in Bochum und gegen Hagen weiter. Nach dem klar verlorenen Duell in Wolmirstedt ist jedoch vor allem eines deutlich geworden: Im Tabellenkeller hat sich die Ausgangsposition der Uni Baskets vor den letzten Saisonwochen nochmals spürbar verschlechtert.
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