
In Münster wird am Dienstag, 26. Mai 2026, über eine Frage diskutiert, die weit über die Stadt hinausreicht: Was braucht Frieden heute? Die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe e.V. lädt dazu um 18 Uhr in die Friedenskapelle am Friedenspark ein. Der Abend ist ausdrücklich als Bürgerdialog geplant. Es geht also nicht nur um ein Gespräch auf dem Podium, sondern auch um die Perspektiven der Bürgerinnen und Bürger.
Der Dialog findet in einer Zeit statt, in der Frieden in Europa wieder als fragile Aufgabe wahrgenommen wird. Krieg, geopolitische Spannungen, unsichere Bündnisse und gesellschaftliche Verunsicherung prägen die Debatte. Im Mittelpunkt steht deshalb nicht nur die große politische Frage, wie Frieden gesichert werden kann, sondern auch, welchen Beitrag Menschen vor Ort leisten können.
Für das Podium sind Brigadegeneralin Rejanne Eimers-van Nes vom Deutsch-Niederländischen Corps, Dr. Adelheid Ruck-Schröder, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, der frühere Staatsminister Michael Roth sowie Dr. Reinhard Zinkann, Vorsitzender der WWL, angekündigt. Damit treffen militärische, kirchliche, politische und gesellschaftliche Perspektiven aufeinander.
Der Bürgerdialog bildet zugleich den Auftakt des Rahmenprogramms zum Internationalen Preis des Westfälischen Friedens 2026. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre von der WWL vergeben, ist mit 100.000 Euro dotiert und erinnert an den Westfälischen Frieden von 1648. Im Jahr 2026 geht der Hauptpreis an die NATO, der Jugendpreis an das Netzwerk socioMovens. Die Verleihung ist für den 1. Oktober 2026 im Historischen Rathaus Münster geplant.
Der Veranstaltungsort unterstreicht den Charakter des Abends. Die Friedenskapelle am Willy-Brandt-Weg 37 b wurde ursprünglich als „All Saints Chapel“ für britische Soldaten errichtet und wird heute für Veranstaltungen genutzt. Als Ort am Friedenspark bietet sie einen passenden Rahmen für die Frage, wie Frieden heute verstanden, geschützt und gestaltet werden kann.
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