Westfalen-Woche: Nachwuchspferd für 80.000 Euro versteigert

Bei der Fohlenauktion in Münster-Handorf wurden Spitzenpreise von bis zu 80.000 Euro erzielt.
Mit der Kopfnummer 1 bildete Vantastisch die Preisspitze der Auktion der Fohlenauktion bei der Westfalen-Woche in Münster. Foto: Reckimedia

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Münster. Bei der Fohlenauktion zum Abschluss der Westfalen-Woche in Münster-Handorf sind am Wochenende 110 dressurbetonte Reitpferde- und Reitponyfohlen angeboten worden. Nach Angaben des Westfälischen Pferdestammbuchs wurden 84 Reitpferdefohlen für durchschnittlich 12.400 Euro verkauft. Reitponyfohlen erzielten im Schnitt 7.140 Euro. Gemeinsam mit der vorherigen Auktion der Springfohlen belief sich der Gesamtumsatz auf rund 1,6 Millionen Euro.

Zweitteuerstes Fohlen stammt aus Lüdinghausen

Den höchsten Preis erzielte der Hengst Vantastisch aus der Zucht der Niederländerin Noortje Radstake. Das Fohlen wechselte für 80.000 Euro den Besitzer. Das zweitteuerste Nachwuchspferd der Auktion stammt aus der Zucht von Norbert Horstmann aus Lüdinghausen und wurde für 56.000 Euro verkauft. Die Versteigerung der Dressurfohlen dauerte unter der Leitung von Auktionator Thomas Münch mehr als sieben Stunden.

Reitponyfohlen für bis zu 16.000 Euro verkauft

Bei den Reitponys lag der Spitzenpreis bei 16.000 Euro. Verkauft wurde eine von Dietmar Boom aus Legden gezogene Tochter des Hengstes Komet. Zudem brachte ein implantierter Embryo, dessen Geburt für 2027 erwartet wird, 11.000 Euro.

Neben den Auktionen standen bei der sechstägigen Westfalen-Woche zahlreiche Prüfungen auf dem Programm. Rund 2.500 Pferde waren für die Wettbewerbe gemeldet. Die erfolgreichsten Tiere wurden als Westfalenchampions 2026 ausgezeichnet. Mehrere Nachwuchspferde qualifizierten sich außerdem für das Bundeschampionat Ende August in Warendorf.

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