
Der Zugverkehr zwischen Münster und Osnabrück wird am Sonntag, 31. Mai 2026, voraussichtlich deutlich eingeschränkt. Grund ist die geplante Entschärfung einer Fliegerbombe im Bereich Osnabrück Hauptbahnhof, wie aus der aktuellen Verkehrsmeldung hervorgeht.
Betroffen sind die Linien RE 2, RE 60, RB 61, RB 66 und RB 75. Die Sperrung soll nach bisherigem Stand von 9 Uhr bis etwa 23.30 Uhr gelten. Weil rund um den Fundort auch eine Evakuierung vorgesehen ist, kann es schon vor Beginn der Entschärfung zu Beeinträchtigungen kommen.
Die geplante Bombenentschärfung hat direkte Folgen für den Bahnverkehr Münster und mehrere regionale Verbindungen in Richtung Osnabrück. Der Bereich um den Hauptbahnhof wird während der Maßnahme gesperrt. Deshalb können Züge nicht wie gewohnt durchfahren. Für Reisende bedeutet das, dass sie am 31. Mai mehr Zeit einplanen und ihre Verbindung vor Fahrtantritt prüfen sollten.
Besonders betroffen sind Fahrgäste, die aus Münster nach Osnabrück fahren wollen. Die Linien RE 2 und RB 66 enden und beginnen aus Richtung Münster Hauptbahnhof bereits in Hasbergen. Zwischen Hasbergen und Osnabrück Hauptbahnhof fallen die Zugfahrten aus. Für diesen Abschnitt ist ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
Auch der RE 60 ist in der Meldung als betroffene Linie genannt. Er verkehrt regulär auf der Strecke Rheine, Ibbenbüren, Osnabrück, Minden, Hannover und Braunschweig. Für den RE 60 wurde ebenfalls ein Ersatzfahrplan für den 31. Mai angekündigt. Fahrgäste sollten deshalb auch auf dieser Verbindung mit Änderungen rechnen.
Beim RE 2 Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Münster und Osnabrück kommt es am 31. Mai zu Einschränkungen im Abschnitt Richtung Osnabrück. Aus Richtung Münster enden und beginnen die Züge in Hasbergen. Der Abschnitt zwischen Hasbergen und Osnabrück Hauptbahnhof wird nicht mit dem Zug bedient. Stattdessen ist dort Schienenersatzverkehr eingerichtet.
Dasselbe gilt für die RB 66 Münster, Lengerich und Osnabrück. Auch diese Linie fährt aus Richtung Münster nur bis Hasbergen. Zwischen Hasbergen und Osnabrück Hauptbahnhof kommt es zu Teilausfällen. Wer in Osnabrück umsteigen möchte, muss den Ersatzverkehr und mögliche längere Fahrzeiten berücksichtigen.
Auf der RB 61 Hengelo, Bad Bentheim, Rheine, Ibbenbüren, Osnabrück, Herford und Bielefeld gibt es ebenfalls Änderungen. Züge aus Richtung Hengelo enden und beginnen in Osnabrück Hauptbahnhof. Züge aus Richtung Bielefeld Hauptbahnhof enden und beginnen dagegen in Bruchmühlen. Zwischen Bruchmühlen und Osnabrück Hauptbahnhof fallen Fahrten aus. Für diesen Abschnitt ist ein Ersatzverkehr eingerichtet.
Die RB 75 Osnabrück, Halle Westfalen und Bielefeld ist ebenfalls betroffen. Züge aus Richtung Bielefeld Hauptbahnhof enden und beginnen in Wellendorf. Dadurch kommt es zu Teilausfällen zwischen Wellendorf und Osnabrück Hauptbahnhof. Ein Ersatzverkehr wird in der vorliegenden Meldung für diesen Abschnitt nicht ausdrücklich genannt.
Für mehrere Linien wurden gesonderte Ersatzfahrpläne angekündigt. Das betrifft den RE 2, den RE 60, die RB 61, die RB 66 und die RB 75. Außerdem sollen Lagepläne der Haltestellen des Schienenersatzverkehrs zum Download bereitstehen. Diese Informationen sind besonders wichtig, weil Ersatzbusse oft nicht direkt am Bahnsteig halten, sondern an gesonderten Haltepunkten in Bahnhofsnähe.
Für Fahrgäste aus Münster ist vor allem der Ersatzverkehr Münster Osnabrück zwischen Hasbergen und Osnabrück Hauptbahnhof entscheidend. Dort ersetzen Busse die ausfallenden Zugfahrten von RE 2 und RB 66. Da Busse im Schienenersatzverkehr meist länger brauchen als Züge, können Anschlüsse in Osnabrück nicht immer erreicht werden.
Auch Reisende auf der RB 61 sollten die Ersatzfahrpläne prüfen, weil zwischen Bruchmühlen und Osnabrück Hauptbahnhof ein Ersatzverkehr eingerichtet ist. Bei der RB 75 müssen Fahrgäste beachten, dass die Verbindung aus Richtung Bielefeld nur bis Wellendorf geführt wird. Für alle betroffenen Linien gilt, dass sich Abfahrtszeiten, Halteorte und Anschlüsse ändern können.
Die Einschränkungen sind nach aktuellem Stand auf Sonntag, 31. Mai 2026, von 9 Uhr bis 23.30 Uhr angesetzt. Da die Maßnahme von der Entschärfung der Fliegerbombe und der Evakuierung abhängt, können sich die tatsächlichen Auswirkungen im Tagesverlauf verändern. Fahrgäste sollten deshalb kurz vor der Fahrt nochmals die aktuellen Reiseinformationen abrufen.
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