
Kreis Warendorf/Ahaus. Ein lauter Knall hat in der Nacht zu Montag Anwohner in Ahaus aufgeschreckt. Kurz darauf brannte ein Supermarkt an der Tenbrinkstraße, der Markt wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Sieben Menschen wurden leicht verletzt, sechs von ihnen durch Rauchgas. Die Ursache ist bislang offen.
Der Brand brach in der Nacht zum 29. Juni 2026 aus. Zeugen bemerkten kurz nach Mitternacht einen explosionsartigen Knall, anschließend entwickelte sich dichter Rauch. Betroffen war ein Supermarkt im Erdgeschoss eines Gebäudes, über dem sich Wohnungen befinden.
Als die Feuerwehr eintraf, stand der Markt bereits in Vollbrand. Durch die Wucht der Explosion wurden Türen und Fensterelemente aus ihren Verankerungen gerissen. Die Einsatzkräfte konnten verhindern, dass die Flammen auf weitere Gebäudeteile übergriffen. Damit blieb der Brand offenbar auf den Bereich des Supermarkts begrenzt.
Der Laden wurde vollständig zerstört. Der Schaden soll sich nach ersten Schätzungen auf mehrere zehntausend Euro belaufen. Was die Explosion ausgelöst hat, ist noch nicht geklärt. Deshalb bleibt auch offen, ob ein technischer Defekt, eine andere Ursache oder Fremdeinwirkung eine Rolle gespielt haben könnte.
Bei dem Brand wurden sieben Menschen leicht verletzt. Sechs Personen erlitten Rauchgasverletzungen, eine weitere Person stand unter Schock. Eine lokale Erstmeldung hatte zunächst von vier Menschen berichtet, die ins Krankenhaus gebracht wurden. Spätere Berichte nennen sieben Leichtverletzte.
Für die Bewohner des Gebäudes war die Lage besonders gefährlich, weil sich über dem Supermarkt Wohnungen befinden. Rauch kann sich bei solchen Bränden schnell über Treppenhäuser und Flure ausbreiten. Dass die Feuerwehr ein Übergreifen der Flammen verhinderte, dürfte deshalb entscheidend gewesen sein.
Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. Gesicherte Angaben dazu gibt es bislang nicht. Auch zur Frage, wann der zerstörte Bereich wieder genutzt werden kann, liegen derzeit keine Informationen vor.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu