Wie Ernährung bei Bluthochdruck helfen kann

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Foto; Devon Breen auf Pixabay

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Ernährung bei Bluthochdruck ist ein wichtiger Baustein, wenn erhöhte Werte gesenkt und Risiken für Herz und Gefäße verringert werden sollen. Entscheidend ist dabei nicht ein einzelnes Lebensmittel, sondern eine langfristige Umstellung des gesamten Speiseplans. Besonders im Fokus stehen weniger Salz, mehr frische Lebensmittel, ausreichend Gemüse, Vollkornprodukte, Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse sowie geeignete Eiweißquellen wie Fisch oder Geflügel.

Warum Salz bei Bluthochdruck eine zentrale Rolle spielt

Bluthochdruck liegt nach gängiger medizinischer Einordnung vor, wenn die Werte wiederholt bei mindestens 140/90 mmHg liegen. Weil dauerhaft erhöhter Blutdruck die Gefäße belastet und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht, ist eine frühzeitige Behandlung wichtig. Neben Medikamenten können Lebensstilfaktoren eine große Rolle spielen.

Ein wichtiger Ansatz ist der Salzkonsum. Kochsalz enthält Natrium, das den Blutdruck beeinflussen kann. Besonders viel Salz steckt nicht nur im Salzstreuer, sondern auch in verarbeiteten Lebensmitteln. Dazu zählen Brot, Wurstwaren, Käse, Fertigsoßen, Snacks und viele Fertiggerichte. Wer häufiger frisch kocht, kann die Menge besser steuern und stattdessen Kräuter, Gewürze oder aromatische Zutaten einsetzen.

DASH-Ernährung setzt auf frische Lebensmittel

Als gut untersuchtes Ernährungsmuster bei Bluthochdruck gilt die DASH-Ernährung. Sie setzt auf Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, fettarme Milchprodukte sowie Fisch und Geflügel. Stark fetthaltige Fleischprodukte, Süßigkeiten, zuckerreiche Getränke, salzreiche Snacks und Fertiggerichte werden dagegen deutlich reduziert.

Der Vorteil liegt nicht nur in der geringeren Salzaufnahme. Eine solche Ernährung liefert auch mehr Kalium, Ballaststoffe und günstige Fettsäuren. Gleichzeitig sinkt häufig die Aufnahme ungünstiger Fette und stark verarbeiteter Produkte. Wer zusätzlich Übergewicht reduziert, regelmäßig in Bewegung bleibt, wenig Alkohol trinkt und nicht raucht, kann weitere Risikofaktoren beeinflussen.

Wichtig bleibt dennoch die ärztliche Begleitung. Blutdruckwerte sollten regelmäßig kontrolliert werden. Auch der Wechsel auf kaliumhaltige Salzersatzprodukte ist nicht für alle Menschen geeignet und sollte vorher medizinisch besprochen werden, besonders bei Nierenerkrankungen oder bestimmten Medikamenten.

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