Schwer verletzter Jugendlicher nach E-Scooter-Unfall in Ostbevern-Brock

Schwer verletzter Jugendlicher nach E-Scooter-Unfall in Ostbevern-Brock
Foto: Caroline Muffert

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Kreis Warendorf. Ein E-Scooter-Unfall in Ostbevern-Brock hat am Freitagnachmittag einen schweren Rettungseinsatz ausgelöst. Nach Angaben der Polizei Warendorf wurde ein 14-jähriger Jugendlicher bei dem Zusammenstoß mit einem Auto schwer verletzt.

14-Jähriger stößt auf Bahnhofstraße mit Auto zusammen

Der Unfall ereignete sich am Freitag, 22. Mai 2026, gegen 16.09 Uhr im Ortsteil Ostbevern-Brock. Wie die Polizei Warendorf mitteilt, war der Jugendliche mit einem E-Scooter auf der Straße Deppengau unterwegs. Anschließend überquerte er die Bahnhofstraße in Richtung Schlichtenfelde.

Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Auto eines 63-jährigen Mannes aus Warendorf. Der Pkw war nach Polizeiangaben in Richtung Ostbevern-Brock unterwegs. Durch den Aufprall erlitt der 14-Jährige schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn deshalb in ein Krankenhaus nach Münster.

Ein Rettungshubschrauber war zwar angefordert worden, kam für den Transport des Verletzten aber nicht mehr zum Einsatz. Weitere Angaben zum genauen Unfallhergang machte die Polizei zunächst nicht. Auch zur Frage, warum es auf der Bahnhofstraße zum Zusammenstoß kam, lagen in der Mitteilung keine weiteren Details vor.

L 830 während der Unfallaufnahme gesperrt

Nach dem Verkehrsunfall in Ostbevern-Brock unterstützte ein Unfallaufnahmeteam der Polizei Bielefeld die Einsatzkräfte aus Warendorf. Solche Teams werden bei schweren Unfällen hinzugezogen, damit Spuren möglichst genau gesichert und der Ablauf später rekonstruiert werden kann.

Für die Dauer der Unfallaufnahme blieb die Landstraße 830 gesperrt. Die Sperrung betraf damit eine wichtige Verbindung im Bereich Ostbevern-Brock. Nach Angaben der Polizei entstand bei dem Unfall ein Sachschaden von rund 5.500 Euro.

Der Fall zeigt zugleich, wie folgenreich Zusammenstöße zwischen E-Scootern und Autos sein können. Gerade an Kreuzungen und Querungen entstehen für junge Fahrerinnen und Fahrer besondere Risiken, weil Tempo, Sichtbeziehungen und Vorfahrtssituationen schnell falsch eingeschätzt werden können. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang führt die Polizei Warendorf.

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