POETRY 2026 macht Münster zur Bühne für Sprache

POETRY 2026 stimmt Münster mit Lesungen, Musik, Slam Poetry und Ausstellungen auf das Internationale Lyriktreffen ein.
Freuen sich auf POETRY 2026 (v.l.): Gesine Heger (Projektleitung), Steffi Köhler (Filmwerkstatt), Andreas Weber (cuba kultur), Kristina Scepanski (Kulturamt), Wolfgang Türk (Literaturverein), Anna Westhofen (Silent Book Club), Anna Stern (freiberufliche Performance-Künstlerin) und Frauke Schnell (Kulturamt). ©Stadt Münster / Michael Möller

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Münster. Vom 9. bis 27. Juni 2026 steht Münster im Zeichen der Poesie. Mit der Veranstaltungsreihe POETRY bereitet die Stadt auf das Internationale Lyriktreffen vor, das vom 3. bis 5. Juli folgt. Das Programm zeigt, wie vielfältig Lyrik heute auftreten kann: als Performance, Musikabend, Ausstellung, Lesekreis, Film oder Slam Poetry. Veranstaltet wird POETRY vom Kulturamt der Stadt Münster gemeinsam mit Partnern aus der freien Kulturszene.

Poesie trifft auf Musik, Film und Performance

POETRY versteht Lyrik nicht nur als gedruckten Text, sondern als offene Kunstform. Die Veranstaltungen verteilen sich über verschiedene Orte in Münster und machen sichtbar, wie nah Poesie anderen Künsten steht. Dazu gehören die „Black Box“ im cuba, die Orangerie des Botanischen Gartens, der Theatertreff, das Schloßtheater, das SpecOps network, das Haus der Niederlande und die B-Side. So entsteht ein Programm, das Sprache in Bewegung, Klang, Bild und Begegnung übersetzt.

Ausstellung im Haus der Niederlande eröffnet das Programm

Bereits zum Auftakt rückt die Ausstellung „Schwer zu beschreiben“ im Haus der Niederlande im Krameramtshaus Text und Bild in den Mittelpunkt. Der münstersche Künstler Erhard Wilde zeigt Grafiken, die Betrachtende zur Sinnsuche einladen. Die Ausstellung läuft über den gesamten Veranstaltungszeitraum. Zur Eröffnung sind Interessierte am Dienstag, 8. Juni, um 18 Uhr eingeladen.

Slam Poetry und Literaturabende im cuba

Mehrere Termine führen in die „Black Box“ im cuba. Am Donnerstag, 11. Juni, treten dort Sophie Urbanek, Lilly Hub und Franziska Gels bei einer Lesebühne auf. Am Dienstag, 23. Juni, verbinden Andreas Weber, Phil Wood, Andy Strauß und Musikerin Tina Poetry Slam, Performance und Musik. Am Donnerstag, 25. Juni, stellt Dalibor Marković seinen Debütroman „Pappel – Die Geschichte eines Herumtreibers“ vor.

Rilke, Inger Christensen und neue Gedichte

Auch klassische und internationale Literatur bekommt Raum. In der Orangerie des Botanischen Gartens widmen sich Anna Stern, Michael Kolberg und Francesco Matejcek dem Langgedicht „alfabet“ der dänischen Autorin Inger Christensen. Der Literaturverein Münster richtet im Theatertreff eine Matinee zu Rainer Maria Rilke aus. Außerdem stellt Joachim Sartorius dort seinen Gedichtband „Die besseren Nächte“ vor und spricht mit der Literaturwissenschaftlerin Alida Bremer über Sinnfragen in Krisenzeiten.

Graphic Novel, Nachwuchstexte und stilles Lesen

Im Schloßtheater verbinden Filmwerkstatt und filmclub Münster Literatur und Kino. Im Mittelpunkt stehen Dino Buzzatis „Poema a fumetti“ und der Film „Orfeo“ von Virgilio Villoresi. Nachwuchsautorinnen und Nachwuchsautoren erhalten im SpecOps network eine Bühne: Dort werden die drei besten Texte eines Open Calls der Literaturline des Kulturamts präsentiert. Den Abschluss bildet am Samstag, 27. Juni, der Silent Book Club in der B-Side mit stillem Lesen, Poetry-Workshop und einer Poesie-Film-Ausstellung.

Vorprogramm zum Internationalen Lyriktreffen

POETRY findet alle zwei Jahre im Vorfeld des Internationalen Lyriktreffens der Stadt Münster statt. Dort wird auch der Preis der Stadt Münster für Internationale Poesie vergeben, der Lyrikerinnen und Lyriker gemeinsam mit ihren Übersetzerinnen und Übersetzern auszeichnet. Das vollständige POETRY-Programm ist online beim Kulturamt der Stadt Münster einsehbar.

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