
Im Merfelder Bruch bei Dülmen hat die neue Saison mit einem besonderen Ereignis begonnen: Die ersten Fohlen des Jahres sind geboren. Damit wächst die Herde der Dülmener Wildpferde weiter, die mit rund 400 Tieren als außergewöhnlich gilt. Vor allem im Frühjahr zieht die Wildpferdebahn viele Besucher an, weil der Nachwuchs dann gut zu beobachten ist.
Die jungen Tiere sind in den ersten Tagen noch wackelig unterwegs und bleiben eng bei ihren Müttern. Gerade diese Zeit ist für viele Besucher besonders interessant, weil sich das Leben in der Herde dann besonders gut beobachten lässt. Gleichzeitig steht der Schutz der Tiere im Vordergrund. Die Pferde sollen möglichst wenig an Menschen gewöhnt werden.
Die Dülmener Wildpferde leben im Naturschutzgebiet Merfelder Bruch westlich von Dülmen. Das Gebiet umfasst rund 400 Hektar. Historisch sind die Tiere bereits seit 1316 belegt. Bis heute wird die Herde oft als eine der letzten wildlebenden Pferdepopulationen ihrer Art in Europa beschrieben.
Die Wildpferdebahn ist in der Saison bis zum 1. November an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen in NRW geöffnet. Besucher haben dann von 10 bis 18 Uhr Zugang, der Einlass endet um 17.30 Uhr. Für Gruppen sind außerdem Führungen nach Vereinbarung möglich. Zusätzlich sind für 2026 Sonderführungen angekündigt, darunter auch eine Sonnenaufgangsführung.
Ein weiterer wichtiger Termin im Jahreslauf ist der traditionelle Wildpferdefang. Dabei werden die einjährigen Hengste aus der Herde gefangen, um Rivalitäten und Inzucht zu vermeiden. Die Tradition besteht seit 1907 und findet jedes Jahr am letzten Samstag im Mai statt. Für 2026 ist der Termin auf den 30. Mai festgelegt.
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