Viele neue Gesichter, viel Applaus: Preußen Münster startet in die Vorbereitung

Preußen Münster startet vor 450 Fans und vielen neuen Gesichtern in die Vorbereitung auf die Saison 2026/27.
Viele neue Gesichter bei den Profis. Hintere Reihe von links: Dennis Eßmann, Niklas Varelmann, Tim Dietrich, Lucas Zeller, Mika Stuhlmacher, Matthis Harsman, Maximilian Knauer, Janis Hohenhövel und Thomas Wörle. Vorne von links: Bastian Lake, Ryan Johansson, Mikail Demirhan, Paul Ervens, Montell Ndikom und Louis Kolbe. Fotos: MS/SCP

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Münster. Bei hochsommerlichen Temperaturen ist der SC Preußen Münster in die Vorbereitung auf die Saison 2026/27 gestartet. Rund 450 Zuschauer verfolgten am Sonntag den öffentlichen Trainingsauftakt im LVM-Preußenstadion und begrüßten nicht nur die Mannschaft, sondern auch das neue Trainerteam um Chefcoach Thomas Wörle. Für viele Fans war es die erste Gelegenheit, zahlreiche Neuzugänge, Rückkehrer und Talente aus dem eigenen Nachwuchs auf dem Rasen zu sehen.

Thomas Wörle leitet erste Einheit im Preußenstadion

Der öffentliche Trainingsauftakt stand ganz im Zeichen des Neuanfangs. Thomas Wörle leitete erstmals vor Publikum eine Einheit als Cheftrainer der Adlerträger. Unterstützt wird er von seinen Assistenten Maximilian Knauer, Janis Hohenhövel und Jonas Imkamp, der als Co-Trainer Analyse zum Team gehört. Auch Torwarttrainer André Poggenborg war Teil der ersten Einheit. Während viele Münsteraner bei den hohen Temperaturen eher Abkühlung suchten, kamen die Profis auf dem Rasen direkt ins Arbeiten.

Rund 450 Fans begrüßen Mannschaft und Trainerteam

Auf der GuideCom-Haupttribüne herrschte schon zum Start gute Stimmung. Rund 450 Zuschauer begleiteten die ersten Schritte der Mannschaft in die neue Saisonvorbereitung und spendeten immer wieder Applaus. Besonders laut wurde es, als die Spieler zu den ersten Laufrunden aufbrachen. Trotz der Hitze nutzten viele Fans die Gelegenheit, sich ein erstes Bild vom Kader zu machen. Der Trainingsauftakt wurde damit auch zu einem frühen Stimmungstest vor der neuen Spielzeit.

Neuzugänge stehen erstmals im Mittelpunkt

Für den Preußenanhang gab es auf dem Rasen viele neue Gesichter zu entdecken. Zu den Neuzugängen gehören Mika Stuhlmacher, Lucas Zeller, Ryan Johansson, Montell Ndikom, Tim Dietrich, Matthis Harsman und Louis Kolbe. Hinzu kommen die Talente Niklas Varelmann, Paul Ervens und Mikail Demirhan, die aus dem Leistungszentrum Münsterland aufgerückt sind. Auch im Staff gibt es neue Namen aus dem eigenen Nachwuchs: Dennis Eßmann unterstützt künftig als Physiotherapeut, Bastian Lake ist als Zeugwart dabei.

Rückkehrer fühlen sich fast wie Neuzugänge an

Neben den neuen Spielern rückten auch mehrere Rückkehrer in den Fokus. Jakob Korte, Leon Tasov und Marvin Schulz Junior sind nach ihren Leihen zurück. Antonio Tikvic, Simon Scherder und Malik Batmaz kehren nach Kreuzbandverletzungen wieder näher an den Mannschaftsbetrieb heran. Für viele Fans wirkten auch sie an diesem Sonntag beinahe wie Neuzugänge. Gerade ihre Rückkehr dürfte für den Konkurrenzkampf im Kader wichtig werden, wenn die Vorbereitung in den kommenden Wochen intensiver wird.

Passformen, Torabschlüsse und viel Arbeit bei Hitze

Nach den ersten Laufrunden übernahmen Athletiktrainer Tim Geidies und Rehatrainer Alexander Beilenhoff Teile des Programms. Die Spieler absolvierten zunächst das Aufwärmprogramm, ehe verschiedene Pass- und Spielformen folgten. Auch Torabschlussübungen standen auf dem Plan. Nach rund 100 Minuten beendete Thomas Wörle die erste Einheit auf dem Rasen. Für die Mannschaft war der Arbeitstag damit allerdings noch nicht vorbei: Am Nachmittag ging es bereits mit einer weiteren Einheit im Kraftraum weiter.

Erstes Testspiel wartet in Rheine

Nach dem Training nahmen sich die Spieler Zeit für Fotos und Autogramme. Auch Maskottchen Fiffi war dabei und sorgte bei vielen Fans für zusätzliche Erinnerungsbilder. Sportlich richtet sich der Blick nun schnell auf die nächsten Tage. Am kommenden Samstag steht um 15 Uhr beim FC Eintracht Rheine das erste Testspiel der Vorbereitung an. Dort dürfte sich erstmals zeigen, welche Eindrücke aus den ersten Trainingseinheiten bereits auf den Platz übertragen werden können.

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