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Eines der rätselhaftesten Verbrechen der Kriminalgeschichte

Die junge Schwesternschülerin Frauke Liebs besuchte ein Pub in Paderborn, um ein Fußballspiel zu schauen. Doch sie kehrte nie zurück. Monate später wurde ihre Leiche gefunden, und das Verbrechen bleibt bis heute ungelöst.
Foto: Unsplash, Wilhelm Gunkel

Es war der 20. Juni 2006, ein Tag, der in Ostwestfalen als einer der rätselhaftesten in die Kriminalgeschichte eingehen sollte. An diesem Tag verschwand Frauke Liebs, eine junge Schwesternschülerin aus Paderborn, spurlos. Sie hatte sich mit Freunden in einem Pub in Paderborn verabredet, um gemeinsam das Fußballspiel zu schauen. Die Atmosphäre war ausgelassen, die Straßen von Paderborn waren gefüllt mit Fans und die Vorfreude auf das Spiel war überall spürbar.

Doch während die meisten Menschen den Abend in fröhlicher Erinnerung behalten würden, wurde er für Fraukes Familie zum Albtraum. Monate später wurde ihre Leiche entdeckt, und trotz intensiver Ermittlungen bleibt das Verbrechen bis heute ungelöst.

Kapitel 1: Ein Abend, der alles veränderte

Der Abend begann vielversprechend. Frauke war in bester Stimmung und freute sich auf das Spiel. Sie traf sich mit ihrer Mutter und ihrem Mitbewohner zum Essen, bevor sie zum Pub ging. Während des Essens schien sie nachdenklich, vielleicht wegen eines kürzlichen Ereignisses in ihrem Freundeskreis. Doch nichts deutete darauf hin, dass dieser Abend anders enden würde als jeder andere.

Als sie am Pub ankam, war die Stimmung ausgelassen. Sie winkte ihrer Mutter und ihrem Mitbewohner zum Abschied zu, ein Moment, der später von schmerzhafter Bedeutung sein würde.

Kapitel 2: Die verzweifelte Suche

Nach dem Spiel machte sich Frauke auf den Heimweg. Doch sie kam nie an. Stunden vergingen, und ihre Familie wurde immer besorgter. Als der Morgen anbrach und es immer noch keine Nachricht von ihr gab, wussten sie, dass etwas Schlimmes passiert sein musste.

Die Polizei wurde eingeschaltet, und die Suche begann. Doch trotz intensiver Bemühungen gab es keine Spur von Frauke. Jeder Hinweis, jede Spur führte ins Leere.

Kapitel 3: Anrufe und falsche Hoffnungen

In den Tagen nach ihrem Verschwinden erhielt ihre Familie mehrere Anrufe von Frauke. Sie klang verwirrt und ängstlich, konnte aber nicht sagen, wo sie war oder was passiert war. Jeder Anruf endete mit der Versicherung, dass sie bald nach Hause kommen würde. Doch sie kam nie.

Die Anrufe wurden immer rätselhafter. Warum betonte sie, dass sie in Paderborn sei? War sie in Gefahr? Warum konnte sie nicht einfach nach Hause kommen?

Kapitel 4: Der tragische Fund

Monate des Bangens und der Unsicherheit vergingen. Dann, am 4. Oktober 2006, wurde Fraukes Leiche in einem abgelegenen Waldstück gefunden. Der Fundort, makabererweise „Totengrund“ genannt, schien ein grausames Schicksal zu bestätigen.

Die Nachricht von ihrem Tod war ein schwerer Schlag für ihre Familie und Freunde. Die Ermittlungen wurden intensiviert, aber der Täter blieb unauffindbar.

Kapitel 5: Die Hoffnung stirbt zuletzt

Trotz des tragischen Endes von Fraukes Leben hat ihre Familie die Hoffnung auf Gerechtigkeit nie aufgegeben. Sie setzen alles daran, den Täter zu finden und ihn zur Rechenschaft zu ziehen. Ein Unternehmer hat sogar eine Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Aufklärung des Verbrechens führen könnten.

Der Fall Frauke Liebs bleibt eines der größten Rätsel in der Kriminalgeschichte von Ostwestfalen. Doch ihre Geschichte ist auch eine Erinnerung daran, wie wichtig es ist, niemals die Hoffnung aufzugeben und immer für Gerechtigkeit zu kämpfen.

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