
Am Montagabend, den 11. Mai 2026, diskutiert Louis Klamroth in Hart aber fair über ein Thema, das in der Woche des Eurovision Song Contest besonders aktuell ist: Mehr als Musik – wie politisch ist der ESC? Die Sendung läuft um 21:45 Uhr im Ersten, direkt im Anschluss an die Jubiläumsdokumentation 70 Jahre ESC – More than Music.
Der Eurovision Song Contest, der 2026 in Wien seinen 70. Geburtstag feiert, war nie nur ein Musik-Wettbewerb. Seit seiner Gründung im Jahr 1956 spiegelt er politische Spannungen, gesellschaftliche Debatten und den Zeitgeist wider. In diesem Jahr stehen neben der Musik auch geopolitische Fragen im Mittelpunkt – allen voran die Teilnahme von Israel und der Ukraine.
Katja Ebstein, die dreifache ESC-Teilnehmerin und Sängerin, bringt die persönliche Perspektive einer Künstlerin mit, die den Wettbewerb in seinen frühen Jahrzehnten miterlebt hat. Sie wird mit dem Moderator diskutieren, inwiefern der ESC ein Spiegel seiner Zeit war und ob er heute zu sehr politisiert wird.
Hubert Aiwanger, stellvertretender Ministerpräsident von Bayern und Bundesvorsitzender der Freien Wähler, vertritt eine kritischere Perspektive auf die politische Instrumentalisierung des Wettbewerbs. Ronen Steinke, Journalist und Buchautor, bringt seine Expertise zu Antisemitismus und gesellschaftlichen Debatten mit ein.
Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag, diskutiert die geopolitischen Implikationen des ESC. Außerdem dabei: die Musikerin und Influencerin Caro Worbs sowie der Musikjournalist Miguel Robitzky, der regelmäßig über den ESC berichtet.
Der ESC 2026 findet in Wien statt – und das in einem politisch aufgeladenen Umfeld. Die Frage nach der Teilnahme Israels hat erneut für Diskussionen gesorgt, nachdem beim ESC 2024 in Malmö Proteste für Aufsehen gesorgt hatten. Die Europäische Rundfunkunion (EBU) hat sich wiederholt gegen einen Ausschluss von Ländern positioniert, was Kritiker als unpolitische Haltung angesichts laufender Konflikte sehen.
Louis Klamroth, seit 2022 Moderator von Hart aber fair, hat sich als Gesprächsführer einen Namen gemacht, der kontroverse Themen nicht scheut. Die heutige Ausgabe dürfte besonders hitzige Debatten versprechen – zwischen ESC-Fans, Kulturkritikern und Politikern, die den Wettbewerb als geopolitisches Instrument sehen.
Hart aber fair läuft am 11. Mai 2026 um 21:45 Uhr im Ersten. Die Sendung schließt einen außergewöhnlichen ESC-Abend im ARD-Programm ab. Wer sich auf die Debatte vorbereiten möchte, sollte zuvor die Jubiläumsdokumentation 70 Jahre ESC – More than Music ab 20:15 Uhr anschauen. Frühere Hart aber fair-Ausgaben, zum Beispiel Hart aber fair vom 4. Mai 2026, sind in der ARD Mediathek verfügbar. Das vollständige TV-Programm des Abends beginnt bereits mit Wer weiß denn sowas? um 18:00 Uhr.
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