
Eintracht Frankfurt hat den Vertrag mit Torhüter Amil Siljevic vorzeitig verlängert. Der 19-Jährige bleibt dem Bundesligisten nun bis zum 30. Juni 2029 erhalten. Sein bisheriger Vertrag wäre 2027 ausgelaufen. Für die Eintracht ist die Verlängerung ein weiteres Signal an einen Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, der in der vergangenen Saison vor allem in der zweiten Mannschaft wichtige Spielpraxis gesammelt hat.
Siljevic ist gebürtiger Frankfurter und spielt seit seiner Kindheit für die Eintracht. Am Riederwald durchlief der Torhüter die Nachwuchsteams des Vereins. Inzwischen gehört er fest zur Trainingsgruppe der Profis und arbeitet dort unter Torwarttrainer Jan Zimmermann. Die Vertragsverlängerung bis 2029 schafft für beide Seiten Planungssicherheit. Für Siljevic geht es nun darum, seine Entwicklung im Übergang zwischen Nachwuchsbereich, U21 und Profikader weiter voranzutreiben.
In der vergangenen Saison war Siljevic vor allem für die U21 von Eintracht Frankfurt im Einsatz. In der LOTTO Hessenliga absolvierte der 1,92 Meter große Torhüter 26 Partien und hatte Anteil am Aufstieg in die Regionalliga. Die zweite Mannschaft der Eintracht kehrt damit in die vierte Spielklasse zurück. Für junge Spieler wie Siljevic bleibt die U21 ein wichtiger Zwischenschritt, um regelmäßige Einsatzzeiten im Männerfußball zu bekommen.
Auch im Profibereich sammelte Siljevic erste Erfahrungen im unmittelbaren Umfeld der Bundesliga-Mannschaft. Am 31. Spieltag gegen den FC Augsburg stand er erstmals im Spieltagskader der Profis und saß als Ersatzkeeper auf der Bank. Ein Bundesliga-Einsatz ist für ihn bislang nicht belegt. Zusätzlich kam Siljevic in der UEFA Youth League zum Einsatz und erreichte mit der Eintracht das Achtelfinale.
Die Verlängerung passt zur Frankfurter Linie, talentierte Spieler aus dem eigenen Nachwuchs langfristig an den Verein zu binden. Siljevic bringt durch seine Stationen im Nachwuchsleistungszentrum, Einsätze in der U21 und die regelmäßige Nähe zur Profimannschaft bereits mehrere Entwicklungsschritte innerhalb des Klubs mit. Kurzfristig bleibt für ihn vor allem Spielpraxis entscheidend. Langfristig hält Eintracht Frankfurt einen jungen Torhüter im eigenen Kader, der weiter aufgebaut werden kann.
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