Yungblud macht Europa 2026 zur Festivalbühne

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BLUDFEST findet 2026 in Tschechien statt

Yungblud baut sein eigenes Festivalprojekt weiter aus. BLUDFEST soll am 27. Juni 2026 im Park 360 in Hradec Králové in Tschechien stattfinden. Auf der offiziellen Festivalseite wird die Ausgabe als internationaler Schritt des Formats beschrieben. Es ist die dritte Ausgabe des von Yungblud geprägten Festivals. Zum angekündigten Programm gehören neben Yungblud unter anderem Biffy Clyro, Primal Scream, Palaye Royale, Destroy Lonely, Pale Waves, Jesse Jo Stark, Bambie Thug, Nieve Ella und Pam Rabbit. Weitere Acts sollen folgen.

Hurricane bestätigt Yungblud für den 19. Juni

Auch in Deutschland steht Yungblud 2026 auf einer großen Festivalbühne. Das Hurricane Festival in Scheeßel führt ihn im Line-up für Freitag, 19. Juni 2026. Das Festival findet vom 19. bis 21. Juni 2026 am Eichenring statt. Am selben Tag sind dort unter anderem Kraftklub, The Offspring, Donots, Bosse, Pennywise, Grandson, Kayla Shyx und weitere Acts angekündigt.

Hamburger Fans setzen auf das Millerntor

Parallel dazu gibt es in Hamburg eine Faninitiative für ein mögliches Yungblud-Konzert im Millerntor-Stadion des FC St. Pauli. Die Petition richtet sich an Hamburgs Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und an das Yungblud-Management. Sie fordert, ein Konzert im Stadion im Jahr 2026 zu prüfen. Die Unterschriftensammlung war nach Angaben der Plattform abgeschlossen und kam auf 353 Unterstützungen.

Ein bestätigter Konzerttermin im Millerntor-Stadion existiert bislang nicht. Auch eine offizielle Zusage der Stadt Hamburg oder des FC St. Pauli war zunächst nicht belegt. Die Initiative geht auf Yungbluds öffentlichen Wunsch zurück, in dem Stadion aufzutreten. Den Verweis auf das Jahr 1988 stellte der Sänger selbst öffentlich her. Eine unabhängige amtliche Bestätigung dafür lag zunächst nicht vor.

Millerntor bleibt ein schwieriger Konzertort

Das Millerntor-Stadion ist in erster Linie Heimspielstätte des FC St. Pauli. Größere Konzerte sind dort seit Jahrzehnten kein normaler Veranstaltungsbetrieb. Als ein zentraler Punkt gilt der Lärmschutz. In einem Beitrag eines FC-St.-Pauli-nahen Blogs wurde Anfang 2026 beschrieben, dass Konzerte im Stadion unter den aktuellen Rahmenbedingungen schwierig seien. Zugleich wurde dort ein Interesse des Vereins an Kulturveranstaltungen im Stadion wiedergegeben. Offizielle konkrete Planungen für Yungblud ergaben sich daraus nicht.

Für Yungblud ist die Hamburger Debatte trotzdem mehr als ein einzelner Fanwunsch. Der Musiker verbindet seine Auftritte und sein Festival seit Jahren mit einer Community-Erzählung, die auf Zusammenhalt und Offenheit setzt. Genau diese Verbindung macht das Millerntor für viele Fans symbolisch interessant. Belastbar ist aber bislang nur die Petition, nicht die Umsetzung.

Europäische Festivalstrategie statt Einzelankündigung

Die bestätigten Termine zeigen vor allem, dass Yungblud 2026 stark auf europäische Festivals setzt. BLUDFEST in Tschechien gibt dem Sänger eine eigene kuratierte Plattform. Der Auftritt beim Hurricane bringt ihn zugleich auf eines der großen deutschen Festivals. Die Hamburger Stadionidee bleibt dagegen vorerst ein offener Wunsch aus der Fanbasis.

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