Mehr als 300 Fahrgäste nach Zugpanne bei Stammham evakuiert

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Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Am Sonntagabend wurde ein Regionalzug bei Stammham evakuiert, nachdem er im Landkreis Eichstätt mit mehr als 300 Fahrgästen an Bord liegengeblieben war. Der Zug kam kurz vor 19 Uhr zum Stehen. Zahlreiche Einsatzkräfte rückten aus, um die Reisenden zu betreuen und die Evakuierung abzusichern.

Nach Angaben der Polizei wurden die Passagiere aus dem Zug gebracht und anschließend mit Bussen weitertransportiert. Der Einsatz betraf damit nicht nur den Bahnverkehr, sondern auch die nahe Autobahn 9.

Fahrstreifen der A9 Richtung Nürnberg gesperrt

Für den Weitertransport der Fahrgäste wurde ein Fahrstreifen der A9 in Fahrtrichtung Nürnberg zeitweise gesperrt. Betroffen war der Bereich kurz nach der Auffahrt Ingolstadt Nord. Die Maßnahme sollte den sicheren Umstieg und die Weiterfahrt der Busse ermöglichen.

Die Reisenden wurden nach der Evakuierung nicht auf der Strecke belassen, sondern organisiert weitergebracht. Größere Details zum Ablauf der Evakuierung, etwa zur genauen Dauer des Einsatzes, waren zunächst nicht gesichert bekannt.

Technische Störung als Ursache genannt

Die Bahn führte die Beeinträchtigung auf eine technische Störung am Zug zurück. Betroffen war der Verkehr auf der Verbindung München Hauptbahnhof und Nürnberg Hauptbahnhof, darunter die Linien RE 1 und RB 16. Auch am Montagmorgen wurden für die Strecke noch Verzögerungen und einzelne Zugausfälle gemeldet.

Unklar blieb zunächst, welche konkrete technische Ursache dazu führte, dass der Zug außerhalb eines Bahnhofs stehenblieb. Offiziell bestätigt war zunächst nur, dass der Zug nicht weiterfahren konnte und die Reisenden deshalb evakuiert wurden.

Zwischen München und Nürnberg weiter Einschränkungen

Die Strecke München und Nürnberg gehört zu den wichtigen Bahnverbindungen in Bayern. Wenn ein Zug dort außerhalb eines Bahnhofs liegenbleibt, kann das schnell weitere Folgen für den Regionalverkehr haben. Neben dem eigentlichen Einsatz mussten Ersatzverkehre organisiert und Fahrgäste umgeleitet werden.

Für Reisende bedeutete der Vorfall längere Wartezeiten, Anschlussprobleme und kurzfristige Änderungen. Die Bahn verwies auf Verzögerungen, Umleitungen und Zugausfälle. Fahrgäste auf der Strecke sollten ihre Verbindung vor Fahrtantritt prüfen.

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