Alemannia Aachen holt Meiko Wäschenbach vom KSC

Das Bild zeigt eine Lupe, die etwas sucht und symbolisiert eine Internetsuche
Symbolbild mit KI erstellt

Teilen:

Meiko Wäschenbach wechselt vom Karlsruher SC zu Alemannia Aachen. Der 22 Jahre alte zentrale Mittelfeldspieler verlässt den Fußball-Zweitligisten nach anderthalb Jahren und setzt seine Laufbahn beim Drittligisten vom Tivoli fort. Beide Vereine haben den Transfer inzwischen bestätigt.

Nach Angaben des „kicker“ unterschreibt Wäschenbach in Aachen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028. Zudem soll der Verein eine Option auf eine weitere Saison besitzen. Die Vereine machten zunächst keine Angaben zur Vertragslaufzeit oder zu weiteren Modalitäten.

Wäschenbach will in Aachen regelmäßig spielen

Der Wechsel ist vor allem mit der Aussicht auf mehr Einsatzzeit verbunden. Wäschenbach kam für den Karlsruher SC insgesamt in 13 Partien der 2. Bundesliga zum Einsatz. Für die zweite Mannschaft absolvierte er weitere 15 Spiele und bereitete einen Treffer vor.

Zu Beginn des Jahres hatte sich der Mittelfeldspieler zeitweise in die Karlsruher Mannschaft gespielt und mehrere Einsätze nacheinander erhalten. Anschließend ging seine Spielzeit jedoch wieder deutlich zurück. Der KSC respektiert nach eigener Darstellung deshalb Wäschenbachs Entscheidung für eine neue sportliche Aufgabe. Der Spieler begründete seinen Abschied mit dem Wunsch, künftig regelmäßig auf dem Platz zu stehen.

Vom Westerwald über Köln und Karlsruhe zum Tivoli

Wäschenbach wurde am 13. Januar 2004 in Kirchen im Landkreis Altenkirchen geboren. Seine ersten Jahre als Fußballer verbrachte er beim TuS Katzwinkel, ehe er 2013 zum FC Hennef 05 wechselte. Im Alter von 15 Jahren schloss er sich dem Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln an.

In Köln durchlief der Mittelfeldspieler die höheren Jugendmannschaften, führte die U19 zeitweise als Kapitän an und gewann 2023 mit dem FC den DFB-Pokal der Junioren. Für die zweite Kölner Mannschaft bestritt er 37 Regionalligaspiele und erzielte dabei ein Tor. Zudem gehörte er mehrfach zum Profikader, kam für die erste Mannschaft jedoch nicht in einem Pflichtspiel zum Einsatz.

Ende Januar 2025 wechselte Wäschenbach zum Karlsruher SC. Der Zweitligist beschrieb ihn bei seiner Verpflichtung als technisch starken und vielseitig einsetzbaren Mittelfeldspieler mit strategischen Fähigkeiten. Sein Zweitligadebüt gab er im April 2025 beim 1:0 gegen Hannover 96.

Frühere Einsätze für deutsche Juniorenauswahl

Wäschenbach wurde auch für deutsche Nachwuchsnationalmannschaften eingesetzt. Für die U18-Auswahl absolvierte er fünf Länderspiele. Der Rechtsfuß ist hauptsächlich im zentralen Mittelfeld zu Hause, kann aber unterschiedliche Aufgaben im Zentrum übernehmen.

Beim KSC gelang ihm trotz einzelner längerer Einsätze nicht dauerhaft der Sprung in die erste Formation. Insgesamt blieb er in seinen 13 Zweitligapartien ohne Tor. Die Karlsruher setzten ihn daneben regelmäßig in ihrer zweiten Mannschaft ein.

Alemannia ergänzt das zentrale Mittelfeld

In Aachen trifft Wäschenbach auf einen Kader, der im Laufe des Sommers weiter ergänzt wird. Vor der Bekanntgabe des Transfers waren Lukas Scepanik, Kilian Loune, Danilo Wiebe, Faton Ademi und Mika Pobric für das Mittelfeld eingeplant.

Wäschenbach ist der sechste externe Zugang der Alemannia für die Saison 2026/27. Der Drittligist suchte neben einem zentralen Mittelfeldspieler auch Verstärkungen für das Abwehrzentrum und die rechte Außenbahn.

Zu den bisherigen personellen Entscheidungen gehört unter anderem die feste Verpflichtung von Matti Wagner. Der Schienenspieler erhielt einen Vertrag über zwei Jahre mit einer zusätzlichen Option. Gleichzeitig verließen mehrere Leihspieler und Akteure mit auslaufenden Verträgen den Tivoli.

Karlsruher SC ermöglicht Wechsel in die 3. Liga

Der KSC ordnet den Transfer als nachvollziehbaren Schritt eines jungen Spielers ein, der nach zuletzt geringerer Einsatzzeit eine größere sportliche Rolle sucht. Wäschenbach ist nach Noah Rupp und Mateo Kritzer ein weiterer junger Spieler, der Karlsruhe im Zuge der laufenden Kaderplanung verlässt.

Für Aachen bringt der Neuzugang Erfahrung aus der 2. Bundesliga und der Regionalliga mit. Zugleich erhält Wäschenbach beim Drittligisten die Chance, sich erstmals dauerhaft im Profifußball zu etablieren. Die Alemannia ergänzt damit kurz vor dem Saisonstart eine Position, auf der ihr Kader bislang nur vergleichsweise wenige Alternativen bot.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu