3,87 Promille bei Busfahrer: Jugendgruppe auf Rügen ruft Polizei

3,87 Promille bei Busfahrer: Jugendgruppe auf Rügen ruft Polizei
Foto: Caroline Muffert

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Ein alkoholisierter Busfahrer auf Rügen hat am Dienstagabend einen Polizeieinsatz ausgelöst. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Neubrandenburg rief der Leiter einer Jugendgruppe aus Hessen gegen 19 Uhr die Polizei. Die Gruppe mit insgesamt 115 Personen ist derzeit in einer Jugendherberge auf der Insel Rügen untergebracht. Der Gruppenleiter gab an, der zuständige Busfahrer habe bereits den gesamten Tag stark alkoholisiert gewirkt. Den Bus führte der Mann nach bisherigen Angaben nicht. Sein Verhalten habe jedoch die Jugendlichen verängstigt.

Polizeieinsatz Rügen Jugendgruppe: Leiter bittet um Hilfe

Der 64-jährige Gruppenleiter wandte sich an die Polizei, weil er eine mögliche Gefahr für die Jugendlichen sah. Die Jugendgruppe Hessen Rügen befand sich zu diesem Zeitpunkt in ihrer Unterkunft. Nach der Mitteilung der Polizei ging es nicht um eine Fahrt unter Alkoholeinfluss, sondern um das Verhalten des zuständigen Busfahrers. Die Jugendlichen seien dadurch verängstigt gewesen. Weitere Angaben dazu, wie sich die Situation konkret vor Ort entwickelte, machte die Polizei zunächst nicht.

Busfahrer 3,87 Promille: Mann kommt ins Krankenhaus

Die eingesetzten Polizeibeamten stellten die Identität des Busfahrers fest. Bei dem 33-jährigen Deutschen wurde nach Polizeiangaben ein Atemalkoholwert von 3,87 Promille gemessen. Anschließend wurde der Mann zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Verletzte Personen werden in der Mitteilung nicht genannt. Auch Hinweise darauf, dass der Busfahrer den Bus an diesem Tag geführt hatte, enthält die Polizeimeldung nicht.

Führerscheinstelle informiert nach Vorfall auf Rügen

Nach dem Einsatz informierte die Polizei die zuständige Führerscheinstelle. Dort soll nun die Fahreignung des Mannes geprüft werden. Der Fall um den alkoholisierten Busfahrer auf Rügen ist damit nicht nur ein polizeilicher Einsatz, sondern kann auch verwaltungsrechtliche Folgen haben. Weitere Angaben zu möglichen Maßnahmen gegen den Fahrer machte das Polizeipräsidium Neubrandenburg zunächst nicht.

Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg

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