Warum ein möglicher Thuram-Abgang auch Goretzka betrifft

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Gazzetta berichtet über mögliches Transferdreieck

Rund um Juventus Turin gibt es ein neues Transfergerücht mit mehreren offenen Variablen. Einem Bericht der Gazzetta dello Sport zufolge soll Paris Saint-Germain Interesse an Khéphren Thuram zeigen. Der französische Mittelfeldspieler steht bei Juventus unter Vertrag und war im Sommer 2024 von OGC Nizza nach Turin gewechselt. Bestätigt war zunächst nichts. Weder Juventus noch PSG hatten den Bericht zunächst offiziell bestätigt.

Dem Bericht zufolge könnte ein möglicher Verkauf Thurams Juventus finanziellen Spielraum verschaffen. Diesen könnte der Klub nutzen, um sich intensiver mit Leon Goretzka zu beschäftigen. Der deutsche Mittelfeldspieler steht beim FC Bayern München nur noch bis Ende Juni 2026 unter Vertrag und wäre damit in Kürze ablösefrei zu haben.

PSG-Interesse bleibt bislang nur ein Bericht

Die Gazzetta beschreibt das mögliche PSG-Interesse als Teil eines größeren Austauschs zwischen Juventus und Paris. Dabei soll es auch um Randal Kolo Muani gehen, der bereits mit Juventus in Verbindung gebracht wurde. Ein direkter Tausch zwischen Thuram und Kolo Muani soll dem Bericht zufolge aber nicht auf dem Tisch liegen. Die möglichen Gespräche würden demnach getrennt betrachtet.

Auch Premier-League-Klubs sollen sich mit Thuram beschäftigt haben. Der Bericht legt nahe, dass Paris für den Spieler eine besonders reizvolle Option sein könnte. Offiziell bestätigt ist das nicht. Deshalb bleibt offen, ob PSG tatsächlich konkrete Schritte vorbereitet, ob Juventus zu einem Verkauf bereit wäre und ob Thuram selbst einen Wechsel ernsthaft anstrebt.

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Goretzka wäre für Juventus eine besondere Gelegenheit

Leon Goretzka ist in diesem Zusammenhang vor allem deshalb interessant, weil er keine Ablöse kosten würde. Sein Vertrag beim FC Bayern läuft Ende Juni aus. Für Juventus könnte das sportlich reizvoll sein, weil Goretzka internationale Erfahrung, Körperlichkeit und Führungsqualität ins Mittelfeld bringen würde. Gleichzeitig wäre ein ablösefreier Transfer nicht automatisch günstig. Das Gehalt und mögliche Handgelder könnten eine große Rolle spielen.

Genau hier liegt nach dem Bericht die Verbindung zu Thuram. Sollte Juventus durch einen Verkauf des Franzosen zusätzliche Mittel erhalten, könnte ein Angebot an Goretzka leichter darstellbar werden. Eine konkrete Einigung, ein offizielles Angebot oder Verhandlungen auf Abschlussniveau wurden bislang aber nicht bestätigt.

Warum Juventus bei Thuram abwägen müsste

Khéphren Thuram ist für Juventus kein Randspieler. Der 25-Jährige gehört zum Profikader, bringt Dynamik und Physis ins Mittelfeld und besitzt durch seine Vertragslage einen erheblichen Marktwert. Ein Verkauf wäre daher sportlich erklärungsbedürftig. Juventus müsste abwägen, ob ein finanzieller Gewinn schwerer wiegt als der Verlust eines Spielers, der noch Entwicklungspotenzial besitzt.

Für PSG wäre Thuram aus mehreren Gründen nachvollziehbar. Er ist französischer Nationalspieler, kennt den französischen Fußball aus seiner Zeit in Nizza und passt vom Profil in ein laufstarkes Mittelfeld. Auch das macht den Bericht plausibel. Plausibilität ersetzt aber keine Bestätigung. Eine offizielle Bestätigung lag zunächst nicht vor.

Was bisher offiziell ist und was nicht

Offiziell ist: Thuram spielt für Juventus Turin. Offiziell ist auch, dass er 2024 von OGC Nizza nach Italien wechselte. Ebenfalls belastbar ist Goretzkas Vertragssituation beim FC Bayern. Nicht offiziell bestätigt sind dagegen ein PSG-Angebot, eine konkrete Wechselabsicht Thurams, ein Juventus-Plan für Goretzka oder eine bevorstehende Entscheidung.

Damit bleibt der Fall vorerst ein Transfergerücht mit nachvollziehbarer Logik, aber vielen offenen Punkten. Entscheidend wird sein, ob aus dem gemeldeten Interesse konkrete Gespräche werden.

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