
Die A2-Vollsperrung bei Hannover findet am kommenden Wochenende wie geplant statt. Von Freitag, 7. August 2026, gegen 19 Uhr bis Montag, 10. August, gegen 5 Uhr wird die Autobahn in Fahrtrichtung Berlin ab dem Dreieck Hannover-West vollständig gesperrt. Auch die Anschlussstellen Langenhagen und Bothfeld können während der Arbeiten nicht genutzt werden.
Die Autobahn GmbH bestätigte am Mittwoch, 5. August, dass die prognostizierten Wetterverhältnisse die Umsetzung der zweiten Turbobaustelle ermöglichen. Auf einem rund 3,1 Kilometer langen Abschnitt zwischen Langenhagen und Bothfeld soll die Fahrbahndecke erneuert werden. Die Arbeiten laufen rund um die Uhr.
Die Vollsperrung wird am Freitagabend ab dem Autobahndreieck Hannover-West eingerichtet. Betroffen ist ausschließlich die Richtungsfahrbahn Berlin. Nach Angaben der Autobahn GmbH soll die Sperrung insgesamt rund 58 Stunden dauern. Die Freigabe ist für Montagmorgen gegen 5 Uhr vorgesehen.
Während dieses Zeitraums bleiben die Anschlussstellen Langenhagen und Bothfeld ebenfalls vollständig gesperrt. Verkehrsteilnehmende können dort weder auf die A2 auffahren noch die Autobahn verlassen. Bereits beim Aufbau der Verkehrssicherung kann es im Bereich Hannover-Herrenhausen und am Dreieck Hannover-West zu ersten Behinderungen kommen.
Der Verkehr wird während der A2-Vollsperrung bei Hannover großräumig umgeleitet. Die ausgeschilderte Route führt vom Dreieck Hannover-West zunächst über die A352 bis zur Anschlussstelle Mellendorf. Von dort geht es über die A7 weiter bis zum Autobahnkreuz Hannover-Ost, wo der Verkehr wieder auf die A2 in Richtung Berlin gelangt.
Die Autobahn GmbH rät dringend davon ab, die vorgegebene Umleitung zu verlassen und auf innerörtliche Straßen auszuweichen. Dadurch sollen zusätzliche Rückstaus in Langenhagen und den umliegenden Stadtteilen verhindert werden. Zudem könnten Behinderungen der Baustellenfahrzeuge den engen Zeitplan der Arbeiten gefährden.
Auf dem zweiten Bauabschnitt zwischen den Anschlussstellen Langenhagen und Bothfeld wird die alte Deckschicht aus offenporigem Asphalt entfernt und erneuert. Die Arbeiten werden im 24-Stunden-Betrieb ohne Unterbrechung ausgeführt. Durch dieses Verfahren soll die Fahrbahnsanierung innerhalb eines einzigen Wochenendes abgeschlossen werden.
Die Autobahn GmbH bezeichnet solche Maßnahmen als Turbobaustellen. Die vollständige Sperrung ermöglicht zwar intensive Arbeiten in kurzer Zeit, verursacht aber während des Bauwochenendes erhebliche Einschränkungen. Ohne Vollsperrung hätte sich die Fahrbahnerneuerung nach Einschätzung des Unternehmens über mehrere Wochen erstrecken können.
Auch auf der A352 muss während der Sperrung mit einer deutlich höheren Verkehrsbelastung gerechnet werden. Die Strecke dient nicht nur als offizielle Umleitung, sondern wird auch von Reisenden zum Flughafen Hannover-Langenhagen genutzt. Besonders am Freitagabend und während der Hauptreisezeiten am Samstag können sich dort längere Rückstaus bilden.
Fluggäste sollten deshalb zusätzliche Zeit für die Anfahrt einplanen. Die Autobahn GmbH empfiehlt außerdem, den gesperrten Bereich möglichst weiträumig zu umfahren. Anwohner entlang des betroffenen Autobahnabschnitts und der Umleitungsstrecken werden gebeten, nicht zwingend notwendige Autofahrten am Wochenende nach Möglichkeit zu vermeiden.
Die erste Turbobaustelle zwischen dem Dreieck Hannover-West und der Anschlussstelle Langenhagen wurde bereits am Wochenende vom 31. Juli bis 3. August umgesetzt. Der rund 2,7 Kilometer lange Abschnitt ist inzwischen wieder für den Verkehr freigegeben. Wegen abschließender Restarbeiten und der frisch eingebauten Fahrbahndecke gilt dort in Richtung Berlin derzeit noch eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 Kilometern pro Stunde.
Insgesamt erneuert die Autobahn GmbH an beiden Wochenenden rund 90.000 Quadratmeter offenporigen Asphalt. Die beiden Bauabschnitte erstrecken sich zusammen über eine Länge von 5,8 Kilometern. Mit dem zweiten Bauwochenende soll die Fahrbahnsanierung am Montagmorgen abgeschlossen werden.
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