
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 20 in Mecklenburg-Vorpommern sind am Sonntagnachmittag zwei Menschen schwer verletzt worden. Ein Auto kam zwischen den Anschlussstellen Friedland und Neubrandenburg-Ost von der Fahrbahn ab, überschlug sich auf einem angrenzenden Feld und blieb rund 15 Meter neben der Autobahn liegen. Fahrer und Beifahrerin mussten von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.
Der Unfall ereignete sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Neubrandenburg am Sonntag, 20. September 2026, gegen 15.20 Uhr. Der betroffene Abschnitt liegt im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Die A20 musste während des Rettungs- und Bergungseinsatzes zeitweise vollständig gesperrt werden.
Nach dem bisherigen Stand war ein 52 Jahre alter Mann mit einem BMW auf der A20 in Fahrtrichtung Lübeck unterwegs. Zwischen Friedland und Neubrandenburg-Ost kam der Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab. Die Straße war zu diesem Zeitpunkt regennass. Weshalb das Fahrzeug die Autobahn verließ, war zunächst nicht geklärt.
Auf dem angrenzenden Feld überschlug sich das Auto. Es kam schließlich etwa 15 Meter von der Fahrbahn entfernt zum Stillstand. Die Polizei rekonstruierte diesen Ablauf anhand der Spuren an der Unfallstelle. Hinweise auf die Beteiligung eines zweiten Fahrzeugs enthielt die am Sonntagabend veröffentlichte Polizeimeldung nicht.
Dass die Fahrbahn nass war, ist damit bestätigt. Eine konkrete Ursache für den Kontrollverlust wurde jedoch nicht genannt. Insbesondere lagen zunächst keine gesicherten Angaben dazu vor, ob Aquaplaning, Geschwindigkeit, ein technisches Problem oder ein anderer Umstand eine Rolle spielte.
In dem BMW befanden sich der 52-jährige Fahrer und eine 51 Jahre alte Beifahrerin. Beide konnten nach dem Unfall nicht ohne Hilfe aus dem Fahrzeug gelangen und mussten von Feuerwehrkräften befreit werden. Sie erlitten schwere Verletzungen.
Anschließend wurden beide in das Klinikum Neubrandenburg gebracht. Für die Versorgung der Verletzten wurde unter anderem ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Weitere Angaben zur Art der Verletzungen oder zum Gesundheitszustand der beiden Menschen veröffentlichte die Polizei zunächst nicht.
Welche Feuerwehren im Einzelnen an der Rettung beteiligt waren und wie viele Einsatzkräfte vor Ort arbeiteten, ging aus der veröffentlichten Mitteilung ebenfalls nicht hervor.
Der Unfall hatte auch Auswirkungen auf den Verkehr zwischen Friedland und Neubrandenburg-Ost. Nach Polizeiangaben wurde die Autobahn zeitweise vollständig gesperrt. Eine genaue Dauer der Vollsperrung wurde nicht mitgeteilt. Ebenso gab es zunächst keine bestätigte Angabe dazu, über welche Straßen der Verkehr während des Einsatzes umgeleitet wurde.
Nach der Versorgung der beiden Verletzten musste der schwer beschädigte BMW durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Die Polizei bezifferte den entstandenen Gesamtschaden auf rund 60.000 Euro.
Der Unfall ereignete sich auf einem Abschnitt der A20, der Neubrandenburg über die Anschlussstelle Neubrandenburg-Ost mit dem Raum Friedland verbindet. Der 52-Jährige war dabei in Richtung Lübeck unterwegs. Damit führte seine Fahrtrichtung von Neubrandenburg-Ost weiter in Richtung Friedland und anschließend westwärts.
Warum der BMW am Sonntagnachmittag von der Autobahn abkam, war auch nach der ersten Auswertung der Unfallstelle nicht geklärt. Die Polizei bezeichnete die Ursache ausdrücklich als bislang ungeklärt.
Die regennasse Fahrbahn gehört zu den gesicherten Umständen des Unfalls, ist aber nicht mit einer festgestellten Unfallursache gleichzusetzen. Weitere Erkenntnisse zu den Hintergründen wurden zunächst nicht veröffentlicht.
Damit steht bisher fest: Der Wagen kam gegen 15.20 Uhr in Fahrtrichtung Lübeck nach rechts von der A20 ab, überschlug sich auf einem Feld und blieb rund 15 Meter neben der Fahrbahn stehen. Der 52 Jahre alte Fahrer und seine 51-jährige Beifahrerin wurden schwer verletzt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Ein Rettungshubschrauber unterstützte den Einsatz. Die Autobahn war zeitweise voll gesperrt, der Schaden wurde auf etwa 60.000 Euro geschätzt.
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