
Wer in der ersten Herbstferienwoche über die A40 von Dortmund in Richtung Bochum und Essen fahren möchte, muss eine mehrtägige Vollsperrung einplanen. Die Autobahn GmbH Westfalen erneuert die Fahrbahn zwischen dem Autobahnkreuz Dortmund-West und der Anschlussstelle Dortmund-Lütgendortmund. Betroffen ist ausschließlich die Fahrtrichtung Essen. Der Verkehr soll großräumig über drei andere Autobahnen ausweichen. Zusätzlich gibt es an der Anschlussstelle Dortmund-Kley bereits längerfristige Einschränkungen.
Die A40-Sperrung bei Dortmund beginnt am Montag, 19. Oktober 2026, um 19 Uhr. Die Fahrbahn in Richtung Essen bleibt nach der derzeitigen Planung bis Freitag, 23. Oktober 2026, um 5 Uhr vollständig gesperrt. Das entspricht einem Zeitraum von 82 Stunden. Die Sperrung umfasst damit auch die Nächte von Montag auf Dienstag bis Donnerstag auf Freitag und fällt vollständig in die erste Herbstferienwoche Nordrhein-Westfalens.
Betroffen ist der Abschnitt vom Autobahnkreuz Dortmund-West, an dem die A40 auf die A45 trifft, bis zur Anschlussstelle Dortmund-Lütgendortmund. Die Vollsperrung gilt für die westwärts führende Richtungsfahrbahn. Eine entsprechende Vollsperrung der Gegenrichtung nach Dortmund ist für diese Maßnahme nicht angekündigt.
Für den überregionalen Verkehr hat die Autobahn GmbH eine Umleitungsroute festgelegt. Fahrzeuge sollen zunächst die A45 bis zum Autobahnkreuz Dortmund/Witten nutzen. Anschließend geht es über die A448 zum Autobahnkreuz Bochum/Witten und von dort auf die A43. Über diese Autobahn gelangen Verkehrsteilnehmer wieder zur A40.
Die ausgeschilderte Umleitung führt damit südlich um den gesperrten Abschnitt herum. Wer von Dortmund in Richtung Bochum, Essen oder in das westliche Ruhrgebiet unterwegs ist, muss während der Sperrung eine andere Route einplanen. Für den Verkehr mit Zielen in den angrenzenden Stadtteilen sind zusätzlich örtliche Umleitungen über innerstädtische Straßen vorgesehen.
Die Verkehrsübersicht für die A40 führt für den Zeitraum vom 19. Oktober, 19 Uhr, bis zum 23. Oktober, 5 Uhr, weitere Einschränkungen auf. Betroffen sind die Ausfahrt Dortmund-Lütgendortmund aus Richtung Dortmund, die Ausfahrt und Auffahrt Dortmund-Kley in Fahrtrichtung Essen sowie die Verbindung von der A45 aus Richtung Dortmund-Hafen zur A40 in Richtung Essen am Kreuz Dortmund-West.
Diese Einschränkungen stehen im Zusammenhang mit der gesperrten Richtungsfahrbahn. Für Autofahrer bedeutet das, dass während der Bauarbeiten auch die betreffenden Zufahrten und Abfahrten nicht wie gewohnt genutzt werden können. Wer eine dieser Anschlussstellen benötigt, sollte die ausgeschilderten örtlichen Umleitungen beachten.
Unabhängig von der bevorstehenden Fahrbahnsanierung gibt es an der Anschlussstelle Dortmund-Kley eine weitere Baustelle. Dort erneuert die Autobahn GmbH Westfalen die Schutzplanken. Seit dem 28. September 2026 sind die Ausfahrt und die Auffahrt in Fahrtrichtung Dortmund gesperrt. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende November dauern.
Für Fahrzeuge, die in Richtung Dortmund auffahren wollen, sieht die ursprüngliche Umleitungsregelung eine Fahrt über die A40 bis Dortmund-Lütgendortmund und anschließend zurück in Richtung Dortmund vor. Alternativ nennt die Autobahn GmbH die Brennaborstraße und die Anschlussstelle Dortmund-Dorstfeld. Wer die A40 aus Richtung Essen an Dortmund-Kley verlassen möchte, wird über das Kreuz Dortmund-West zurückgeführt.
Während der zusätzlichen Vollsperrung vom 19. bis 23. Oktober ist insbesondere bei Fahrten über Dortmund-Lütgendortmund auf die geänderte Verkehrsführung zu achten. Die längerfristigen Arbeiten in Dortmund-Kley betreffen eine andere Fahrtrichtung und haben ein eigenes Zeitfenster.
Die Sperrung betrifft eine wichtige Verbindung zwischen Dortmund und dem westlichen Ruhrgebiet. Insbesondere Verkehrsteilnehmer, die normalerweise auf direktem Weg über die A40 nach Bochum oder Essen fahren, müssen mit zusätzlichen Fahrstrecken rechnen. Auch auf der offiziell vorgesehenen Umleitung über die A45, A448 und A43 kann sich das Verkehrsaufkommen erhöhen.
Die Bauarbeiten fallen in die Herbstferien, in denen weniger regelmäßiger Berufsverkehr erwartet wird. Dennoch müssen Pendler, Lieferverkehr und Reisende auf die Sperrung reagieren. Da die Arbeiten mehrere Werktage umfassen, sind nicht nur Wochenendfahrten betroffen.
Konkrete Prognosen zu möglichen Staukilometern oder zusätzlichen Fahrminuten liegen für die Sperrung bislang nicht vor. Wie stark sich die Verkehrsbelastung tatsächlich auf die Ausweichstrecken verteilt, hängt unter anderem vom jeweiligen Verkehrsaufkommen ab.
Die Arbeiten auf der A40 haben einen unmittelbaren verkehrlichen Zusammenhang mit einem größeren Bauprojekt im kommenden Jahr. Ab voraussichtlich Ende April 2027 soll die A45 zwischen dem Autobahnkreuz Dortmund-West und der Anschlussstelle Dortmund-Hafen für rund acht Monate vollständig gesperrt werden. Grund ist der Neubau der Autobahnbrücke über die Martener Straße.
Während dieser Arbeiten muss Verkehr von der A45 auf andere Straßenverbindungen ausweichen. Die A40 soll dabei eine wichtige Umleitungsfunktion übernehmen. Durch die Fahrbahnsanierung im Oktober 2026 soll der betroffene Abschnitt auf die zusätzliche Belastung vorbereitet werden.
Auch die bereits laufenden Schutzplankenarbeiten an der Anschlussstelle Dortmund-Kley gehören zu diesen Vorbereitungen. Die Stadt Dortmund hat den Zusammenhang mit der für 2027 geplanten A45-Sperrung in ihrer Mitteilung vom 24. September erläutert.
Nach der derzeitigen Planung soll die A40 in Fahrtrichtung Essen am Freitag, 23. Oktober, um 5 Uhr wieder befahrbar sein. Die Vollsperrung endet damit vor dem zweiten Herbstferienwochenende.
Bis zur Wiederfreigabe bleibt die großräumige Umleitung über die A45, A448 und A43 die vorgesehene Strecke für den durchgehenden Verkehr. Für örtliche Fahrten sind die gesondert ausgeschilderten Ausweichrouten zu nutzen. Wer von den Sperrungen betroffen ist, sollte insbesondere an den Anschlussstellen Dortmund-West, Dortmund-Kley und Dortmund-Lütgendortmund auf die geänderte Verkehrsführung achten.
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