
A9 Unfall Triptis: Auf der Autobahn A9 zwischen den Anschlussstellen Triptis und Lederhose ist es am Donnerstagabend, dem 23. April 2026, zu einem schweren LKW-Unfall gekommen. Ein Sattelzug kippte nach einem Reifenplatzer um und blockiert seitdem alle drei Fahrspuren in Richtung Berlin. Die Vollsperrung dauert an.
Nach Angaben der Polizei platzte an dem Sattelzug während der Fahrt ein Reifen. Der Fahrer verlor infolgedessen die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte gegen die Leitplanke und der Lastwagen geriet ins Schleudern. Schließlich kippte der Sattelzug über alle drei Fahrspuren der A9 in Fahrtrichtung Berlin. Die Ladung des Fahrzeugs — rund 40 Tonnen Karton — verteilte sich dabei über die gesamte Fahrbahn zwischen Triptis und Lederhose. Die Bergungsarbeiten gestalten sich aufwändig, da die Ladung zunächst von der Fahrbahn entfernt werden muss, bevor der liegende LKW geborgen werden kann.
Die A9 ist zwischen den Anschlussstellen Triptis und Lederhose in Fahrtrichtung Berlin vollgesperrt. Gegen 20:30 Uhr war die Sperrung laut einem MDR-Nachrichtenbericht noch aktiv. Autofahrer auf der A9 in Richtung Norden müssen mit erheblichen Verzögerungen rechnen. Die Polizei hat Umleitungen eingerichtet, um den Verkehr um die Unfallstelle herumzuleiten. Der Abschnitt zwischen Triptis und Lederhose liegt im Freistaat Thüringen und ist Teil der viel befahrenen Verbindung zwischen Bayern und Berlin. Ähnliche Einsätze auf der A9 — wie der Unfall bei Helmbrechts — zeigen, wie anfällig diese Strecke für Sperrungen ist.
Die A9 bei Triptis und Lederhose war zuletzt mehrfach Schauplatz schwerer Unfälle. Erst am 9. April 2026 kam es auf demselben Abschnitt zu einem tödlichen Unfall, als ein Schwertransport auf dem Standstreifen von einem anderen LKW gerammt wurde. Der heutige Vorfall zeigt erneut, wie gefährlich die Strecke zwischen Triptis und Lederhose für den Schwerlastverkehr ist. Reifenplatzer gehören zu den häufigsten Unfallursachen bei LKW auf Autobahnen — besonders bei hoher Reisegeschwindigkeit und hoher Zuladung. Die Autobahnpolizeiinspektion hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Bergung des umgekippten Sattelzugs und die Räumung der 40 Tonnen Karton von der Fahrbahn dürften mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Bis der Verkehr auf dem gesperrten Abschnitt wieder fließen kann, empfehlen Behörden, die A9 im betroffenen Bereich weiträumig zu umfahren. Wer von München Richtung Berlin fährt, sollte aktuelle Verkehrsmeldungen verfolgen. Auch auf der A9 in Bayern kam es am selben Abend zu einem schweren Unfall, der zu einer weiteren Sperrung führte.
Quellen: t-online, MDR Thüringen, Autobahnpolizei Thüringen
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