A93 bei Raubling nach schwerem Lkw-Unfall wieder frei

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Montagnachmittag den Verkehr auf der A93 im oberbayerischen Inntal erheblich beeinträchtigt. Der Lkw-Unfall auf der A93 bei Raubling ereignete sich nach den zunächst vorliegenden Angaben gegen 14.20 Uhr in Fahrtrichtung Rosenheim. Auf Höhe von Raubling im Landkreis Rosenheim waren ein Sattelzug und ein Pkw an dem Unfall beteiligt. Die Autobahn musste anschließend ab der Anschlussstelle Reischenhart in Richtung Rosenheim vollständig gesperrt werden.

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Mindestens drei Menschen bei Unfall auf A93 verletzt

Nach Angaben der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim waren mit Stand vom Montagnachmittag mindestens drei Menschen verletzt worden. Die Verletzten befanden sich demnach in dem beteiligten Pkw und wurden nach der medizinischen Versorgung an der Unfallstelle in umliegende Krankenhäuser gebracht. Zur Schwere der Verletzungen gab es zunächst keine gesicherten Angaben.

Auch ein Rettungshubschrauber wurde eingesetzt und landete auf der Autobahn. Neben dem Rettungsdienst waren Feuerwehren aus der Umgebung und mehrere Streifen der Verkehrspolizei an der Unfallstelle. Eine amtlich bestätigte Gesamtzahl der eingesetzten Kräfte lag zunächst nicht vor. Deshalb lässt sich das Ausmaß des Einsatzes nicht belastbar in einer konkreten Personalzahl angeben.

Zu den genauen Umständen des Zusammenstoßes gab es zunächst ebenfalls keine gesicherten Angaben. Die Verkehrspolizei nahm Ermittlungen zum Unfallhergang auf. Eine Ursache war am Montagnachmittag noch nicht offiziell festgestellt. Angaben dazu, welcher der Beteiligten den Unfall ausgelöst haben könnte, waren daher nicht belastbar.

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Vollsperrung ab Reischenhart dauerte knapp zwei Stunden

Die Sperrung betraf die Richtungsfahrbahn von Kiefersfelden nach Rosenheim zwischen der Anschlussstelle Reischenhart und dem Autobahndreieck Inntal. Eine Verkehrsmeldung erfasste die vollständige Sperrung um 14.46 Uhr. In den ersten Stunden war zunächst offen, wie lange die Rettungsarbeiten, Unfallaufnahme und Bergung dauern würden.

Gegen 16.09 Uhr war die Vollsperrung nach Angaben des bayerischen Verkehrsinformationssystems aufgehoben. Zunächst blieb jedoch der rechte Fahrstreifen gesperrt, sodass der Verkehr nur eingeschränkt an der Unfallstelle vorbeifahren konnte. Gegen 16.39 Uhr konnte schließlich auch dieser Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Damit war die Unfallstelle nach den vorliegenden Verkehrsinformationen vollständig geräumt.

Gemessen am gemeldeten Unfallzeitpunkt gegen 14.20 Uhr bestanden damit für knapp zwei Stunden erhebliche Einschränkungen auf der A93. Die Phase der vollständigen Sperrung endete bereits etwas früher. Eine separate unfallbezogene Mitteilung der Autobahn GmbH mit einer abweichenden Dauer der Sperrung lag zunächst nicht vor.

Stau auf der A93 und Belastungen auf Nebenstraßen

Die Sperrung führte rasch zu Rückstau. Eine vom ADAC verbreitete Verkehrsmeldung nannte am Nachmittag zeitweise rund drei Kilometer Stau und einen möglichen Zeitverlust von mindestens einer Stunde. Weitere Verkehrsdaten registrierten gegen 15.42 Uhr rund 3,7 Kilometer stockenden Verkehr zwischen dem Rastplatz Kranzhorn und Reischenhart.

Auch auf den Straßen in Raubling und Brannenburg nahm die Verkehrsbelastung deutlich zu. Für die Fahrtrichtung Rosenheim besteht im betroffenen Abschnitt eine ausgeschilderte Bedarfsumleitung im nachgeordneten Straßennetz. Die offiziellen Umleitungsstrecken im Inntal verbinden unter anderem die Anschlussstellen Reischenhart und Brannenburg. Eine gesonderte detaillierte Umleitungsempfehlung speziell für diesen Unfall war zunächst nicht amtlich veröffentlicht worden.

Nach der vollständigen Freigabe gegen 16.39 Uhr löste sich auch der Rückstau nach Angaben des bayerischen Verkehrsinformationssystems wieder auf. Die Verkehrslage in Raubling und Brannenburg entspannte sich anschließend ebenfalls.

A93 ist zentrale Verbindung durch das Inntal

Verkehrsstörungen auf diesem Abschnitt haben über die unmittelbare Umgebung hinaus Bedeutung. Die A93 Süd führt vom Autobahndreieck Inntal bei Rosenheim über das bayerische Inntal bis Kiefersfelden an die österreichische Grenze. Dort setzt sich die Verbindung über Kufstein und die österreichischen Autobahnen in Richtung Brenner fort.

Die Autobahn GmbH bezeichnet die Strecke in ihren Verkehrsinformationen entsprechend als Verbindung von Rosenheim über Kufstein zur Brennerautobahn und weiter nach Italien. Damit ist die A93 Teil einer wichtigen Nord-Süd-Verbindung für Reiseverkehr und internationalen Güterverkehr über die Alpen. Am Autobahndreieck Inntal besteht zudem die Verbindung zur A8 in Richtung München und Salzburg.

Die Strecke ist deshalb insbesondere in Ferienzeiten und an Tagen mit starkem Reiseverkehr stauanfällig. Die Autobahn GmbH veröffentlicht für die A93 Süd eigens Verkehrsprognosen und einen Fahrkalender für die Route zwischen Rosenheim und Kiefersfelden. Eine vollständige Sperrung bei Raubling kann dadurch nicht nur den regionalen Verkehr treffen, sondern auch Fahrzeuge auf der grenzüberschreitenden Brennerroute.

Unfallhergang wird weiter untersucht

Mit der Freigabe der Autobahn waren die unmittelbaren Verkehrsbehinderungen am Montagnachmittag beendet. Die Ermittlungen der Verkehrspolizei zum genauen Unfallhergang liefen jedoch weiter. Offiziell bestätigt war zunächst nur, dass ein Sattelzug und ein Pkw beteiligt waren und mindestens drei Menschen verletzt wurden.

Unklar blieb zunächst, wie schwer die Verletzungen waren und wie es genau zu dem Zusammenstoß gekommen war. Auch weitergehende Angaben zu möglichen technischen oder menschlichen Ursachen waren zunächst nicht bestätigt. Eine abschließende Bewertung des Unfallgeschehens war daher auf Grundlage des am Montag veröffentlichten Ermittlungsstands nicht möglich.

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