
Alexander Hack FC Zürich: Der 32 Jahre alte Innenverteidiger setzt seine Karriere beim Schweizer Erstligisten fort und hat seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert. Das neue Arbeitspapier läuft bis zum 30. Juni 2028. Für den FCZ ist die Entscheidung ein Signal in der Kaderplanung: Ein erst im Februar verpflichteter Routinier bleibt dem Klub über die laufende Saison hinaus erhalten.
Hack war Anfang Februar zum FC Zürich gewechselt. Der Vertrag war zunächst kurz angelegt, anschließend folgte noch vor Saisonende die Verlängerung um zwei Jahre. Damit wird aus einer kurzfristigen Lösung in der Defensive ein Baustein für die kommenden Spielzeiten. Für den FCZ ist das vor allem deshalb relevant, weil erfahrene Innenverteidiger in der Super League wichtige Rollen übernehmen können. Hack bringt nicht nur Routine aus mehreren Ligen mit, sondern kennt nach seiner ersten Zürcher Rückrunde bereits Mannschaft, Umfeld und Spielbetrieb.
Bekannt wurde Hack vor allem beim 1. FSV Mainz 05. Nach Stationen beim FC Memmingen und der SpVgg Unterhaching kam er 2014 nach Mainz, zunächst für die zweite Mannschaft. Später etablierte er sich im Profikader. Für Mainz absolvierte der Innenverteidiger mehr als 130 Bundesliga-Spiele und sammelte auch internationale Erfahrung in der Europa League. Seine Zeit bei den Rheinhessen prägte den größten Abschnitt seiner Profikarriere. 2023 endete diese lange Verbindung mit dem Wechsel nach Saudi-Arabien.
Nach dem Abschied aus Mainz wechselte Hack zu Al-Qadsiah nach Saudi-Arabien. Dort spielte er in einer Phase, in der der saudische Fußball international deutlich stärker in den Blick rückte. Anschließend führte ihn seine Karriere in die Major League Soccer zu den New York Red Bulls. Der MLS-Klub hatte ihn Ende 2024 verpflichtet, Anfang Januar 2026 wurde der Vertrag einvernehmlich beendet. Wenige Wochen später fand Hack beim FC Zürich eine neue sportliche Aufgabe. Die Verlängerung bis 2028 gibt dieser zuletzt wechselhaften Phase nun mehr Kontinuität.
Der FC Zürich setzt mit Hack auf Erfahrung, körperliche Präsenz und Bundesliga-Routine. Gerade in der Innenverteidigung sind Abstimmung, Führungsqualität und Stabilität zentrale Faktoren. Die Verlängerung zeigt, dass der Klub den im Februar geholten Verteidiger nicht nur als Übergangslösung sieht. Offiziell bestätigt ist die Vertragsdauer bis 2028. Die genauen wirtschaftlichen Konditionen wurden nicht öffentlich genannt. Eine unabhängige Bestätigung zu finanziellen Details lag zunächst nicht vor.
Hacks Weg steht auch für einen Trend im europäischen Fußball: Spieler mit Bundesliga-Erfahrung wechseln nicht mehr nur innerhalb der großen Ligen, sondern suchen Stationen in Saudi-Arabien, den USA oder der Schweiz. Für den FC Zürich kann ein solcher Profi sportlich wertvoll sein, weil er verschiedene Spielstile und Wettbewerbe kennt. Für Hack selbst bedeutet die Verlängerung eine klare Perspektive nach mehreren Auslandsstationen. Bis 2028 kann er beim FCZ eine feste Rolle in der Defensive ausfüllen.
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