Richter Alexander Hold kehrt heute mit großem TV-Special zurück

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Nach 13 Jahren ohne neue Folgen seiner bekannten Gerichtsshow kehrt Alexander Hold am heutigen Montag, 26. Oktober 2026, ins Fernsehen zurück. SAT.1 zeigt um 20:15 Uhr die Erstausstrahlung von „Richter Alexander Hold – Der Prozess seines Lebens“. In dem Primetime-Special beschäftigt sich der Jurist mit einem Fall, der 16 Jahre zurückliegt. Die Produktion bildet zugleich den Auftakt für 50 neue Folgen der Gerichtsshow, die bereits am Dienstag starten.

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Richter Alexander Hold heute um 20:15 Uhr auf SAT.1

Mit „Richter Alexander Hold – Der Prozess seines Lebens“ holt SAT.1 eine seiner früheren Gerichtsshows auf einen prominenten Sendeplatz zurück. Das Special beginnt am Montag um 20:15 Uhr und endet laut Programmplanung um 22:20 Uhr. Der Sender kündigt die Produktion als Film in Spielfilmlänge an. Inhaltlich bleibt sie dem Konzept der inszenierten Gerichtsverhandlungen treu.

Für Alexander Hold ist die Produktion die erste neue Ausgabe seiner Gerichtsshow seit dem Ende der ursprünglichen Reihe im Jahr 2013. Während SAT.1 in den vergangenen Monaten bereits zahlreiche ältere Folgen wiederholte, steht nun erstmals wieder eine neue Geschichte mit dem bekannten Fernsehrichter auf dem Programm.

Produziert wird die Sendung von filmpool entertainment. Die Ausstrahlung ist auch über den Streamingdienst Joyn vorgesehen.

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Ein alter Entführungsfall steht im Mittelpunkt

Im neuen Special übernimmt Alexander Hold einen Prozess am Landgericht, dessen Hintergründe weit in die Vergangenheit reichen. Ausgangspunkt ist ein schwerer Angriff auf den Geschäftsmann Andreas L. Der Fall könnte mit einer Entführung zusammenhängen, die sich 16 Jahre zuvor ereignete.

Damals wurde die kleine Tochter von Andreas und Daniela aus dem Elternhaus entführt. Nach der veröffentlichten Handlungsschilderung hatte ein Einbrecher das schlafende Kind mitgenommen. Der Großvater versuchte einzugreifen und kam dabei ums Leben. Das Mädchen kehrte später zu seiner Familie zurück.

Jahre danach wird Andreas zum Ziel eines Mordversuchs. Dadurch rücken die damaligen Ereignisse erneut in den Mittelpunkt. Hold muss sich mit der Frage auseinandersetzen, ob beide Vorgänge zusammenhängen und welche Bedeutung die lange zurückliegende Entführung für den aktuellen Prozess hat.

Die Handlung verbindet damit einen neuen Gerichtsfall mit einer bislang nicht abschließend aufgearbeiteten Vergangenheit. Zugleich deutet sich an, dass sich frühere Ereignisse erneut auf das Leben der Beteiligten auswirken könnten. Wie das Verfahren ausgeht, bleibt Teil der Fernsehgeschichte.

Gerichtsshow statt klassischem Fernsehkrimi

Obwohl SAT.1 die Produktion als Primetime-Film bezeichnet, handelt es sich bei „Richter Alexander Hold – Der Prozess seines Lebens“ nicht um einen klassischen Fernsehkrimi. Das Special gehört zum Genre der inszenierten Gerichtsshows, das häufig auch als Scripted Reality bezeichnet wird.

Alexander Hold übernimmt darin erneut die Rolle des Richters. Die Gerichtsverhandlung dient als zentraler Schauplatz der Handlung. Anders als bei einem dokumentarischen Gerichtsbericht werden die dargestellten Fälle für die Fernsehsendung inszeniert.

Das längere Format bietet gegenüber den regulären Episoden mehr Raum für die Vorgeschichte und die verschiedenen Zusammenhänge des Verfahrens. Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere die Verbindung zwischen dem aktuellen Prozess und der Entführung vor 16 Jahren.

Der Fernsehrichter ist zugleich der zentrale Mitwirkende des Specials. Die Produktion knüpft damit an ein Format an, das über viele Jahre zum festen Bestandteil des deutschen Nachmittagsfernsehens gehörte.

Alexander Hold kehrt nach 13 Jahren zurück

Die ursprüngliche Gerichtsshow „Richter Alexander Hold“ lief von 2001 bis 2013 bei SAT.1. In dieser Zeit entstanden mehr als 2.000 Episoden mit nachgestellten Strafverfahren. Hold, der zuvor unter anderem als Richter am Amtsgericht Kempten gearbeitet hatte, wurde durch die Sendung bundesweit bekannt.

Nach dem Ende der Reihe konzentrierte er sich unter anderem auf seine politische Tätigkeit. Der Jurist gehört den Freien Wählern an und ist seit 2018 Vizepräsident des Bayerischen Landtags.

Seine Rückkehr vor die Fernsehkamera wurde im Juli 2026 angekündigt. Die Dreharbeiten für die neuen Produktionen begannen im August in München. Hold erklärte bereits im Vorfeld, dass sich die Fernseharbeit mit seinen politischen Verpflichtungen vereinbaren lasse. Gedreht werde insbesondere während sitzungsfreier Zeiten des Landtags.

Damit verbindet der heute 64-Jährige seine politische Arbeit mit einer erneuten Tätigkeit als Fernsehrichter. Für die neue Produktion wurde das vertraute Konzept der Gerichtsshow wieder aufgenommen.

Erfolgreiche Wiederholungen gingen dem Comeback voraus

Die Entscheidung zur Neuauflage fällt in eine Phase, in der ältere Gerichtsshows erneut gute Zuschauerzahlen erreichen. SAT.1 setzte bereits vor der Rückkehr neuer Episoden verstärkt auf Wiederholungen von „Richter Alexander Hold“.

Wie das Branchenmagazin DWDL unter Berufung auf Daten der AGF Videoforschung berichtete, erreichte die Gerichtsshow am 26. August 2026 zeitweise bis zu 600.000 Zuschauer. In der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen erzielte die Ausstrahlung um 14 Uhr einen Marktanteil von 12,0 Prozent.

Auch andere Fernsehsender haben in den vergangenen Jahren frühere Gerichtsformate neu aufgelegt. RTL brachte beispielsweise Barbara Salesch und Ulrich Wetzel mit neuen Sendungen zurück ins Programm.

Für SAT.1 ist die Rückkehr von Alexander Hold deshalb zugleich eine Fortsetzung eines bekannten Formats und eine Erweiterung des aktuellen Vorabendangebots. Wie viele Zuschauer das neue Primetime-Special erreichen wird, steht vor der Erstausstrahlung noch nicht fest.

Ab Dienstag zeigt SAT.1 insgesamt 50 neue Folgen

Der Film am Montagabend bleibt nicht die einzige neue Produktion mit Alexander Hold. Bereits am Dienstag, 27. Oktober 2026, startet SAT.1 um 18 Uhr die Reihe „Richter Alexander Hold – Seine neuen Fälle“.

Der Sender hat zunächst 50 neue Episoden angekündigt. Darin übernimmt Hold erneut den Vorsitz bei inszenierten Gerichtsverhandlungen. Dabei werden einige bekannte Mitwirkende aus der früheren Reihe zurückkehren.

Dazu gehören Staatsanwältin Christina Dissmann, Staatsanwalt Stephan Lucas und Justizwachtmeister Frank Seelhoff. Neu hinzu kommen Strafverteidiger Matthias Klagge und Rechtsanwältin Jana Jürgen.

Auch diese Folgen entstehen bei filmpool entertainment und sollen neben der Fernsehausstrahlung über Joyn verfügbar sein.

Für das Publikum beginnt die Rückkehr des Formats damit bereits am Montagabend. Einen Tag später übernimmt die Gerichtsshow ihren neuen regelmäßigen Platz um 18 Uhr im SAT.1-Programm.

Sendetermin, Wiederholung und Streaming im Überblick

„Richter Alexander Hold – Der Prozess seines Lebens“ läuft am Montag, 26. Oktober 2026, um 20:15 Uhr auf SAT.1. Der Programmplatz reicht bis 22:20 Uhr und umfasst damit 125 Minuten einschließlich möglicher Werbeunterbrechungen.

Für Zuschauer, die die Erstausstrahlung verpassen, ist bereits in der Nacht zum Dienstag eine Wiederholung vorgesehen. SAT.1 zeigt das Special nach den veröffentlichten Programmangaben am 27. Oktober ab 3:05 Uhr.

Zusätzlich ist die Produktion bei Joyn angekündigt. Auch die neuen regulären Folgen werden dort angeboten. Ein verbindlicher Endtermin für die Streamingverfügbarkeit des Specials wurde nicht genannt.

Mit dem Film startet SAT.1 somit die Rückkehr eines Fernsehformats, das mehr als ein Jahrzehnt lang nicht mehr mit neuen regulären Folgen produziert worden war.

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