Höhle der Löwen: Fünf Start-ups kämpfen heute um Millionen

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
Tech Daily

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Am Montagabend, 26. Oktober 2026, endet bei VOX die aktuelle Staffel von „Die Höhle der Löwen“. In der achten und letzten Folge präsentieren fünf Gründerteams ihre Geschäftsideen. Dabei geht es um künstliche Intelligenz bei der Hausrenovierung, alkoholfreie Getränke, eine Transportlösung für Fahrräder, ergonomische Schubkarrengriffe und ein Gerät für medizinische Notfälle. Die Unternehmen wollen zusammen mehr als 1,1 Millionen Euro von den Investoren erhalten. Die Höhle der Löwen heute beginnt um 20:15 Uhr bei VOX und ist bereits beim Streamingdienst RTL+ abrufbar.

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KI-Plattform für Hausrenovierungen fordert 425.000 Euro

Besonders viel Kapital benötigen Leonie Dowling (37) und Carolin Krebber (35). Die beiden Unternehmerinnen stellen ihre Plattform meinhaus.digital vor, mit der sie die Planung und Umsetzung von Renovierungen und Sanierungen vereinfachen wollen.

Mithilfe künstlicher Intelligenz soll es Immobilienbesitzern leichter fallen, Modernisierungsmaßnahmen zu planen und die damit verbundenen Kosten einzuschätzen. Das Konzept verbindet digitale Unterstützung mit Dienstleistungen rund um die Immobilienmodernisierung. Vor allem die Organisation aufwendiger Sanierungsprojekte soll dadurch übersichtlicher werden.

Für den weiteren Unternehmensaufbau verlangen die Gründerinnen 425.000 Euro und bieten dafür fünf Prozent ihrer Firmenanteile an. Daraus ergibt sich rechnerisch eine Unternehmensbewertung von 8,5 Millionen Euro nach der Investition.

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Damit ist meinhaus.digital das am höchsten bewertete Start-up der heutigen Ausgabe. Bei den Investoren stößt das Konzept laut VOX auf erhebliches Interesse. Mehrere Löwen beschäftigen sich intensiv mit einem möglichen Einstieg. Wie die Verhandlungen ausgehen, ist Bestandteil der Sendung.

Alkoholfreier Italian Spritz stellt sich der Investorenjury

Eine andere Geschäftsidee präsentiert Isabella Steiner (36). Mit ihrem Unternehmen nüchtern setzt sie auf alkoholfreie Getränkekonzentrate, die sich ohne aufwendige Zubereitung in einen Cocktail verwandeln lassen sollen.

Zu den Produkten gehört ein alkoholfreier Italian Spritz im Portionsbeutel. Das Konzept richtet sich an Menschen, die auf Alkohol verzichten möchten, aber weiterhin Getränke nach dem Vorbild klassischer Aperitifs genießen wollen.

Steiner verlangt 300.000 Euro und bietet den Investoren dafür zwölf Prozent ihres Unternehmens an. Rechnerisch entspricht das einer Bewertung von 2,5 Millionen Euro nach der Investition.

Die Präsentation führt laut VOX zu einer kontroversen Diskussion. Insbesondere Getränkeunternehmer Andreas W. Herb setzt sich kritisch mit dem Konzept auseinander. Auch andere Investoren äußern Vorbehalte. Für die Gründerin entwickelt sich der Auftritt zu einer emotionalen Situation. Ob sie dennoch einen Investor gewinnen kann, zeigt die Folge.

Allpacka One soll Fahrräder alltagstauglicher machen

Jonathan Vincentz und Lukas Ludwig, beide 29 Jahre alt, kommen mit ihrem Unternehmen allpacka aus Leipzig in die Sendung. Ihre Erfindung ist eine faltbare Transportbox, die am Gepäckträger eines Fahrrads befestigt wird.

Die sogenannte allpacka One bietet im ausgeklappten Zustand nach Herstellerangaben 30 Liter Stauraum und ist für eine Zuladung von bis zu 20 Kilogramm ausgelegt. Wird die Box nicht gebraucht, lässt sie sich zusammenfalten und platzsparend am Fahrrad belassen.

Die beiden Gründer wollen damit den Transport von Einkäufen und anderen Gegenständen erleichtern, ohne dass dafür ein spezielles Lastenrad angeschafft werden muss. Ihre Geschäftsidee liegt damit an der Schnittstelle zwischen Fahrradzubehör und Alltagsmobilität.

Für die weitere Entwicklung und Vermarktung suchen Vincentz und Ludwig 250.000 Euro. Im Gegenzug bieten sie zehn Prozent der Unternehmensanteile an. Die Investoren sollen beurteilen, ob sich die praktische Lösung zu einem wirtschaftlich erfolgreichen Produkt entwickeln lässt.

LifeSaveAir: Drei Gründer präsentieren Gerät für Erstickungsnotfälle

Mit LifeSaveAir stellt ein Gründerteam aus Dortmund ein mechanisches Hilfsmittel für Situationen vor, in denen ein Fremdkörper die Atemwege blockiert.

Hinter dem Produkt stehen Nabil Chehade (46), Aiman Chehade (32) und Jusef Chehade (31). Die drei Unternehmer haben ein Gerät entwickelt, das über eine Gesichtsmaske und einen mechanischen Pumpmechanismus Unterdruck erzeugen soll. Dadurch soll ein feststeckender Fremdkörper gelöst werden können.

Nach Angaben des Herstellers ist LifeSaveAir als ergänzendes Hilfsmittel gedacht, wenn die üblichen Erste-Hilfe-Maßnahmen bei einer Atemwegsblockade nicht erfolgreich waren oder nicht angewendet werden können. Das Gerät ersetzt weder den Notruf noch die anerkannten Erste-Hilfe-Maßnahmen.

Bei ihrem Auftritt sprechen die Gründer auch über den persönlichen Hintergrund der Entwicklung. Ausgangspunkt war ein Erstickungsnotfall innerhalb der Familie von Nabil Chehade.

Für den Ausbau des Unternehmens benötigen die Gründer 100.000 Euro. Dafür bieten sie zehn Prozent ihrer Firmenanteile an. Neben den wirtschaftlichen Aussichten stehen beim Pitch auch die Einsatzmöglichkeiten und die Handhabung des Medizinprodukts im Mittelpunkt.

Kippo: Drehbare Griffe sollen die Arbeit mit Schubkarren erleichtern

Das fünfte Start-up der heutigen Ausgabe stammt aus Essen. Patrick Waligorski (51) präsentiert unter dem Namen Kippo eine Erfindung für den Transport schwerer Lasten.

Sein Produkt besteht aus drehbaren Griffen, die sich an Schubkarren und Sackkarren montieren lassen. Anders als herkömmliche starre Griffe sollen sie Bewegungen beim Anheben, Lenken und Auskippen mitmachen. Dadurch sollen Handgelenke weniger stark verdreht werden und das wiederholte Umgreifen entfallen.

Waligorski ist seit vielen Jahren selbstständig und hat beruflich mit dem Transport schwerer Materialien zu tun. Mit seiner Entwicklung richtet er sich sowohl an private Gartenbesitzer als auch an Menschen, die regelmäßig mit Schub- und Sackkarren arbeiten.

Der Gründer fordert 50.000 Euro und ist bereit, dafür 30 Prozent seines Unternehmens abzugeben. Das ist die niedrigste Kapitalforderung der heutigen Ausgabe, gleichzeitig aber der höchste angebotene Beteiligungsanteil unter den fünf Start-ups.

Diese Investoren entscheiden über die Geschäftsideen

In der 20. Staffel gehören acht Unternehmerinnen und Unternehmer zum Investorenkreis der Gründershow. Neben den langjährigen Teilnehmern Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Judith Williams, Dagmar Wöhrl, Frank Thelen und Janna Ensthaler sind auch Johannes Kliesch und Andreas W. Herb dabei.

Herb bringt insbesondere Erfahrung aus der Getränkeindustrie mit. Kliesch ist Mitgründer des Unternehmens Snocks und verfügt über Erfahrung im Onlinehandel und beim Aufbau einer Konsumgütermarke.

Die Besetzung der fünf Investorenplätze wechselt im Verlauf der Staffel. Bei den einzelnen Präsentationen können deshalb unterschiedliche Unternehmerinnen und Unternehmer über einen Einstieg verhandeln. Auch in der letzten Ausgabe kommen verschiedene fachliche Schwerpunkte zusammen, von Konsumgütern über digitale Geschäftsmodelle bis zur Vermarktung neuer Produkte.

Moderiert wird die Sendung wie gewohnt von Amiaz Habtu. Er begleitet die Teilnehmer vor und nach ihren Präsentationen.

Zum Abschluss der Jubiläumsstaffel gibt es außerdem ein Wiedersehen mit Mexican Tears. Gründer David Weyhe hatte seine scharfen Saucen bereits in der ersten Staffel präsentiert. Nun kehrt er mit seinem Produkt in die Sendung zurück.

Letzte Folge folgt auf starke Einschaltquoten

Die vorletzte Ausgabe von „Die Höhle der Löwen“ erreichte am 19. Oktober 2026 nach vorläufigen Daten der AGF Videoforschung insgesamt 1,19 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 6,1 Prozent.

Bei den 14- bis 49-Jährigen erzielte die Sendung einen Marktanteil von 12,2 Prozent. In der Altersgruppe der 14- bis 59-Jährigen waren es 9,9 Prozent. Die Zahlen zeigen, dass die Gründershow insbesondere beim jüngeren Fernsehpublikum weiterhin auf eine relevante Reichweite kommt.

Die aktuelle Staffel begann am 7. September 2026 und umfasst insgesamt acht Folgen. Seit 2014 bietet das von Endemol Shine Germany produzierte Format Gründerinnen und Gründern die Möglichkeit, ihre Geschäftsmodelle vor bekannten Unternehmern zu präsentieren und um Beteiligungskapital zu verhandeln.

Anders als bei einem klassischen Wettbewerb gibt es keinen festen Geldpreis. Die Teilnehmer müssen stattdessen Investoren davon überzeugen, eigenes Kapital gegen Unternehmensanteile einzusetzen. Die angebotenen Beteiligungen sind dabei Verhandlungsgrundlage und können sich während der Gespräche verändern.

Die Höhle der Löwen heute bei VOX und auf RTL+

VOX zeigt das Finale der 20. Staffel am Montag, 26. Oktober 2026, um 20:15 Uhr. Nach den Programmangaben von TV Spielfilm und TV Movie endet die Sendung um 23:10 Uhr.

Wer die Folge nicht im linearen Fernsehen verfolgen möchte, kann sie über RTL+ ansehen. Die achte Episode wurde dort bereits am 19. Oktober 2026 und damit sieben Tage vor der Free-TV-Premiere veröffentlicht. Zusätzlich bietet RTL+ einen Livestream von VOX an.

Die heutige Ausgabe bildet den Abschluss der Jubiläumsstaffel. Im Mittelpunkt stehen noch einmal fünf unterschiedliche Unternehmenskonzepte mit Kapitalforderungen zwischen 50.000 und 425.000 Euro. Welche Angebote die Gründer am Ende annehmen und welche Investoren sich beteiligen, erfahren die Zuschauer in der Sendung.

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