
Alexander Zverev musste bei den French Open am Freitagabend länger als geplant auf seinen nächsten Einsatz warten. Der Hamburger war in der dritten Runde von Roland Garros für die Night Session auf dem Court Philippe Chatrier angesetzt. Sein Gegner ist der Franzose Quentin Halys, der vor heimischem Publikum um den Einzug ins Achtelfinale spielt.
Der Beginn der Partie verzögerte sich, weil das vorherige Match zwischen Novak Djokovic und João Fonseca deutlich länger dauerte als zunächst absehbar. Offiziell bestätigt war zunächst nur, dass Zverevs Partie gegen Halys später beginnen sollte.
Sportlich geht Alexander Zverev mit einer klaren Ausgangslage in das Duell. In der ersten Runde setzte er sich gegen Benjamin Bonzi durch. Anschließend gewann er auch gegen Tomas Machac in drei Sätzen mit 6:4, 6:2, 6:2. Gegen Machac gelangen ihm 19 Asse. Zverev blieb ohne Satzverlust und erreichte zum zehnten Mal die dritte Runde von Roland Garros.
Für Zverev war der Erfolg gegen Machac zugleich sein 550. Sieg auf der ATP-Tour. Damit geht er mit breiter Brust in das Abendmatch und hat auf Sand in dieser Saison noch keinen Satz abgegeben.
Quentin Halys ist für Zverev ein unangenehmer Gegner, weil der Franzose in Paris die Unterstützung des Publikums auf seiner Seite hat. Der 29-Jährige steht in der Weltrangliste deutlich hinter Zverev, hatte sich aber mit zwei Siegen in die dritte Runde gespielt. Für Halys bietet das Match auf dem größten Platz der Anlage die Chance, erstmals bei Roland Garros weiter als bis in die dritte Runde zu kommen.
Das bisher einzige direkte Duell zwischen Zverev und Halys fand im Frühjahr 2026 in Miami statt. Alexander Zverev gewann die Partie in zwei Tiebreaks. Das zeigt, dass der Franzose den deutschen Favoriten bereits auf Hartplatz fordern konnte.
Für Zverev hat Roland Garros seit Jahren eine besondere Bedeutung. Der Sandplatzklassiker in Paris gehört zu den Grand-Slam-Turnieren, bei denen er regelmäßig weit kommt. In den vergangenen Jahren stand er dort mehrfach im Halbfinale und erreichte 2024 das Finale.
Trotz zahlreicher Erfolge auf der ATP-Tour fehlt Alexander Zverev weiterhin ein Grand-Slam-Titel. Deshalb steht sein Auftritt in Paris auch international im Fokus. Nach dem Aus mehrerer hoch gehandelter Spieler ist der Weg im Turnier offener geworden.
Unklar blieb zunächst, ob Zverev sein Drittrundenmatch am späten Freitagabend ohne weitere Verzögerung aufnehmen konnte. Offiziell bestätigt war zunächst nur, dass die Partie wegen der vorherigen Begegnung auf dem Court Philippe Chatrier später beginnen sollte.
Für Alexander Zverev geht es in dem Match um den Einzug ins Achtelfinale. Dort würde der Hamburger seinen nächsten Schritt auf dem Weg zu einem möglichen tiefen Lauf in Paris machen.
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