
Die Intel Aktie hat in den USA deutlich zugelegt, nachdem neue Berichte über eine vorläufige Vereinbarung mit Apple bekannt geworden sind. Nach Angaben des Wall Street Journal soll Intel künftig bestimmte Chips für Geräte des iPhone-Konzerns herstellen. Bestätigt haben die Unternehmen den Deal bislang nicht.
An der Börse reagierten Anleger am Freitag mit deutlichen Käufen. Die Intel-Aktie erreichte im Handelsverlauf einen Höchststand von 130,46 US-Dollar und lag zuletzt bei 124,08 US-Dollar. Damit stieg der Börsenwert des Unternehmens auf rund 631 Milliarden US-Dollar. Auch Apple legte zu, allerdings deutlich moderater.
Nach den vorliegenden Berichten verhandeln Intel und Apple bereits seit mehr als einem Jahr. In den vergangenen Monaten soll daraus eine formellere Vereinbarung entstanden sein. Welche Apple-Produkte konkret mit Intel-gefertigten Chips ausgestattet werden könnten, ist weiterhin offen. Möglich wäre eine Bedeutung für Apples Strategie, die eigene Lieferkette breiter aufzustellen und nicht allein auf bestehende Fertigungspartner zu setzen.
Für Intel wäre ein Auftrag von Apple ein wichtiger Erfolg im Ausbau des Auftragsfertigungsgeschäfts. Der Konzern versucht seit längerer Zeit, sich wieder stärker als Produzent moderner Halbleiter für externe Kunden zu positionieren. Ein Apple-Mandat hätte deshalb nicht nur wirtschaftliches Gewicht, sondern auch Signalwirkung für den Markt.
Die Rally der vergangenen Monate zeigt, wie stark Anleger inzwischen wieder auf Intel setzen. Noch vor rund einem Jahr wurde die Aktie deutlich niedriger gehandelt. Neben der allgemeinen Begeisterung für Halbleiterwerte spielt auch die Hoffnung eine Rolle, dass Intel im Wettbewerb um KI- und Hochleistungschips wieder stärker Fuß fasst. Die aktuelle Kursbewegung bleibt dennoch stark von Erwartungen geprägt, weil zentrale Details zur möglichen Apple-Zusammenarbeit bislang nicht offiziell bestätigt sind.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu