Bundesstraße 420 bei Ulmet wird ab November auf mehreren Abschnitten erneuert

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Auf der B420 im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz beginnen am Montag, 9. November 2026, umfangreiche Straßenbauarbeiten. Dafür wird ein rund 1,2 Kilometer langer Abschnitt zwischen Ulmet und Rathsweiler vollständig gesperrt. Die Sperrung beginnt um 8 Uhr und soll nach Angaben des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Kaiserslautern voraussichtlich vier Wochen dauern. Die Arbeiten sind der Auftakt einer größeren Fahrbahninstandsetzung, die sich über insgesamt rund 5,1 Kilometer bis nach Glanbrücken erstreckt. Weitere Bauabschnitte sind für das Frühjahr 2027 vorgesehen.

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B420 bei Ulmet ab 9. November vollständig gesperrt

Die erste Sperrung betrifft den Abschnitt zwischen der Einmündung der Kreisstraße 22 am Felschbachhof und der Einmündung der Kreisstraße 25 aus Richtung Ulmet. Der betroffene Streckenabschnitt ist rund 1,2 Kilometer lang.

Nach Angaben des LBM Kaiserslautern wird die Bundesstraße dort ab Montag, 9. November 2026, um 8 Uhr für den Durchgangsverkehr vollständig gesperrt. Die Bauarbeiten sollen ungefähr vier Wochen in Anspruch nehmen. Ein genaues Datum für die Wiederfreigabe hat die Behörde zunächst nicht genannt.

Grund für die Vollsperrung ist die geringe Breite der vorhandenen Fahrbahn. Nach Darstellung des LBM können die vorgesehenen Arbeiten deshalb aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Arbeitsschutzes nicht unter laufendem Verkehr durchgeführt werden.

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Die Einschränkungen betreffen zunächst ausschließlich den ersten Bauabschnitt. Die übrigen Abschnitte der Gesamtmaßnahme sollen nacheinander erneuert werden.

Umleitung führt durch Ulmet oder großräumig über Lauterecken

Für die erste Bauphase sieht der Landesbetrieb Mobilität zwei Möglichkeiten zur Umfahrung vor. Der unmittelbar gesperrte Abschnitt zwischen der K22 und der K25 kann örtlich über die Kreisstraße 25 durch Ulmet umfahren werden.

Zusätzlich ist für die gesamte Straßenbaumaßnahme eine großräumige Umleitung in beiden Fahrtrichtungen vorgesehen. Diese beginnt in Altenglan und führt über die K55 sowie die L367 in Richtung Friedelhausen. Anschließend verläuft die ausgeschilderte Strecke über die L370 bis zur B270 bei Kreimbach-Kaulbach. Von dort geht es auf der B270 weiter nach Lauterecken.

In Gegenrichtung gilt die entsprechende Umleitungsführung ebenfalls. Die Behörde weist darauf hin, dass die B420 während der einzelnen Bauphasen jeweils im betroffenen Abschnitt für den Durchgangsverkehr gesperrt werden muss.

Mit den Bauarbeiten sind nach Angaben des LBM unvermeidbare Verkehrsbeeinträchtigungen verbunden. Konkrete Angaben zu zusätzlichen Fahrzeiten, möglichen Staus oder einer erwarteten Verkehrsbelastung einzelner Ortsdurchfahrten enthält die Mitteilung vom 3. November nicht.

Fahrbahn, Schutzplanken und Beschilderung werden erneuert

Im ersten Bauabschnitt wird der vorhandene Straßenbelag umfassend instandgesetzt. Dafür sollen zunächst die Asphaltdeckschicht und die darunterliegende Binderschicht abgefräst werden. Anschließend werden neue Asphaltbinder- und Asphaltdeckschichten eingebaut.

Zusätzlich erneuert die beauftragte Baufirma die Schutzplanken entlang der Strecke. Zum Abschluss sind neue Fahrbahnmarkierungen sowie die Installation seitlicher Leiteinrichtungen und der Beschilderung vorgesehen.

Die Arbeiten beschränken sich damit nicht auf den Austausch der obersten Asphaltlage. Auch mehrere Bestandteile der Straßenausstattung werden erneuert.

Für die folgenden Bauabschnitte kündigt der LBM teilweise umfangreichere Arbeiten an. Dort sollen neben der Fahrbahn auch Entwässerungsanlagen sowie parallel verlaufende Geh- und Radwege instandgesetzt werden.

Sechs Bauabschnitte zwischen Ulmet und Glanbrücken geplant

Die gesamte Baumaßnahme ist in sechs aufeinanderfolgende Abschnitte unterteilt. Nach dem ersten Abschnitt zwischen dem Felschbachhof und der K25 folgen weitere Arbeiten entlang der B420.

Der zweite Bauabschnitt reicht von der Einmündung der K25 aus Richtung Ulmet bis zum Ortseingang Rathsweiler. Der dritte Abschnitt beginnt am Ortsausgang Rathsweiler und endet an der Einmündung der L169 in Richtung Niederalben.

Danach folgt der vierte Abschnitt zwischen der Einmündung der L169 und dem Ortseingang Eschenau. Im fünften Abschnitt soll die Strecke vom Ortsausgang Eschenau bis zum Ortseingang Sankt Julian erneuert werden. Der sechste und letzte Abschnitt verläuft vom Ortsausgang Sankt Julian bis zum Ortseingang Glanbrücken.

Damit erstreckt sich die Maßnahme über mehrere Orte entlang der Bundesstraße. Die Arbeiten sollen abschnittsweise erfolgen. Eine gleichzeitige Vollsperrung der gesamten rund 5,1 Kilometer langen Strecke ist in der veröffentlichten Planung nicht vorgesehen.

Weitere Sperrungen ab Frühjahr 2027 vorgesehen

Nach dem Abschluss der ersten Bauphase sollen die Arbeiten zunächst unterbrochen werden. Über den Jahreswechsel will der Landesbetrieb Mobilität die Vollsperrung aufheben.

Die Fortsetzung ist für das Frühjahr 2027 geplant. Dann sollen die weiteren Bauabschnitte bei günstigeren Witterungsbedingungen umgesetzt werden.

Konkrete Anfangs- und Endtermine für diese Abschnitte stehen bislang nicht fest. Der LBM kündigte an, im Frühjahr 2027 gesondert über den jeweiligen Baubeginn zu informieren.

Nach derzeitiger Planung soll die gesamte Fahrbahninstandsetzung im Oktober 2027 abgeschlossen sein. Sämtliche genannten Bauzeiten stehen allerdings unter dem Vorbehalt eines planmäßigen Bauablaufs und geeigneter Wetterbedingungen.

Auswirkungen auf Buslinien und Schülerverkehr noch offen

Welche konkreten Änderungen sich durch die Vollsperrung ab dem 9. November für den öffentlichen Nahverkehr ergeben, war zunächst nicht bekannt.

Für die neue Bauphase lagen zunächst keine gesicherten Angaben dazu vor, welche Buslinien gegebenenfalls umgeleitet werden, ob Haltestellen entfallen oder ob sich Fahrzeiten im Schülerverkehr verändern.

Der Landesbetrieb Mobilität beschreibt in seiner Mitteilung die Sperrung und die Umleitungsstrecken für den Straßenverkehr, nennt aber keine gesonderten Regelungen für Linienbusse oder Schulbusse.

Auch konkrete Ersatzhaltestellen oder angepasste Abfahrtszeiten für diesen Bauabschnitt waren zunächst nicht offiziell bestätigt.

Bund übernimmt Baukosten von rund 3,5 Millionen Euro

Mit der Durchführung der gesamten Straßenbaumaßnahme wurde nach Angaben des Landesbetriebs Mobilität die Firma Franz Lehnen aus Sehlem beauftragt.

Die Gesamtkosten für die rund 5,1 Kilometer lange Instandsetzung belaufen sich auf etwa 3,5 Millionen Euro. Die Finanzierung übernimmt die Bundesrepublik Deutschland.

Der LBM Kaiserslautern bittet Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die während der Bauarbeiten entstehenden Einschränkungen.

Die erste Vollsperrung beginnt am 9. November 2026 um 8 Uhr. Nach dem voraussichtlich vierwöchigen Bauabschnitt ist zunächst eine Unterbrechung über den Jahreswechsel vorgesehen, bevor die Arbeiten im Frühjahr 2027 fortgesetzt werden.

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