
In Börnsen im Kreis Herzogtum Lauenburg ist am Dienstagmorgen ein Mehrfamilienhaus in Brand geraten. Seit den frühen Morgenstunden sind zahlreiche Feuerwehrkräfte mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Das Gebäude stand nach Angaben der Integrierten Regionalleitstelle Süd in Vollbrand. Alle Menschen konnten das Haus nach Angaben der Feuerwehr rechtzeitig verlassen. Der Polizei waren am Vormittag keine Verletzten bekannt. Die B207 ist wegen des Feuerwehreinsatzes in Börnsen in beiden Richtungen gesperrt.
Der Notruf ging nach Angaben der Regionalleitstelle gegen 5.30 Uhr ein. Die Lübecker Nachrichten nennen 5.32 Uhr als Beginn des Einsatzes. Betroffen ist ein Mehrfamilienhaus an der Börnsener Straße im Ortsteil Neu-Börnsen. Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren sowie der Rettungsdienst rückten daraufhin zu dem Gebäude aus.
An dem Einsatz beteiligen sich unter anderem die Freiwilligen Feuerwehren aus Börnsen, Kröppelshagen-Fahrendorf und Wentorf bei Hamburg. Außerdem sind Rettungswagen sowie Kräfte des Kreisfeuerwehrverbandes Herzogtum Lauenburg und der Integrierten Regionalleitstelle Süd beteiligt. Eine abschließend bestätigte Gesamtzahl der Einsatzkräfte lag zunächst nicht vor.
Die Löscharbeiten waren am Morgen körperlich besonders belastend. Einsatzkräfte unter Atemschutz mussten nach Angaben der Leitstelle regelmäßig abgelöst werden. Hintergrund war unter anderem der notwendige Austausch der Atemschutzflaschen. Das Feuer beschäftigte die Einsatzkräfte über mehrere Stunden hinweg.
Nach Angaben der Feuerwehr konnten sämtliche Menschen rechtzeitig aus dem Gebäude gelangen. Wie viele Bewohner sich zum Zeitpunkt des Brandes tatsächlich in dem Mehrfamilienhaus befanden, wurde zunächst nicht offiziell beziffert. Auch eine Zahl von 13 geretteten Personen war bis zum späten Dienstagvormittag nicht behördlich bestätigt. Die Polizei erklärte am Morgen, ihr seien keine verletzten Personen bekannt.
Der Feuerwehreinsatz hat erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr. Die Bundesstraße 207 wurde zwischen Kröppelshagen-Fahrendorf und Neu-Börnsen in beiden Richtungen gesperrt. Die Sperrung ist unmittelbar mit der Wasserversorgung für die Löscharbeiten verbunden. An der Straße befindet sich ein Löschteich, von dem aus die Feuerwehr Wasser zur Brandstelle fördert. Dafür wurden Schläuche über die Fahrbahn verlegt.
Wie lange die Sperrung bestehen bleibt, war zunächst nicht angegeben. Verkehrsteilnehmer müssen deshalb im Bereich Börnsen mit Behinderungen und Umleitungen rechnen.
Börnsen liegt im Kreis Herzogtum Lauenburg östlich von Hamburg. Die B207 ist eine wichtige regionale Straßenverbindung. Entsprechend wirkt sich eine vollständige Sperrung auch auf den Verkehr zwischen mehreren Gemeinden südöstlich der Hansestadt aus.
Wegen der starken Rauchentwicklung gab die zuständige Gefahrenabwehrbehörde am Morgen außerdem eine Warnung für den Bereich der Börnsener Straße heraus. Die Integrierte Regionalleitstelle Süd verbreitete die Meldung um 6.27 Uhr. Bewohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungsanlagen und Klimaanlagen abzuschalten. Zudem sollte der betroffene Bereich gemieden werden.
Die Warnung zeigt, dass der Rauch zeitweise auch über das unmittelbar betroffene Grundstück hinaus Auswirkungen hatte. Angaben darüber, dass Menschen infolge der Rauchentwicklung medizinisch behandelt werden mussten, lagen zunächst nicht vor.
Warum das Feuer in dem Mehrfamilienhaus ausbrach, war am Dienstagvormittag noch nicht bekannt. Auch zur Höhe des entstandenen Sachschadens lagen zunächst keine Angaben vor. Die Polizei hatte bis dahin weder eine konkrete Brandursache genannt noch Hinweise auf den Ausgangspunkt des Feuers veröffentlicht.
Damit bleiben die genauen Umstände des Brandes zunächst offen. Erst nach Abschluss beziehungsweise ausreichendem Fortschritt der Löscharbeiten kann die Brandstelle näher untersucht werden. Zu möglichen Ursachen gab es zunächst keine gesicherten Angaben.
Auch zum Zustand des Gebäudes nach dem Feuer und zur Frage, ob beziehungsweise wann Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren können, lagen am Vormittag keine bestätigten Informationen vor.
Der Einsatz begann kurz nach 5.30 Uhr und dauerte am Dienstagmorgen über mehrere Stunden an. Noch gegen 8.50 Uhr wurde berichtet, dass die Feuerwehr mit den Löscharbeiten beschäftigt sei. Die Polizei hatte zu diesem Zeitpunkt weiterhin keine Kenntnis von Verletzten.
Das wichtigste Ergebnis des Einsatzes war damit zunächst, dass die Bewohner das brennende Gebäude verlassen konnten. Gleichzeitig sorgten das Ausmaß des Feuers, die notwendige Wasserversorgung und die starke Rauchentwicklung für einen umfangreichen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.
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