
Campino ist erneut Vater geworden. Der Frontmann der Toten Hosen macht die persönliche Nachricht in der neuen Dokumentation über die Band öffentlich. Der Film begleitet die Düsseldorfer Punkrocker über zwei Jahre hinweg bei der Arbeit an ihrem letzten regulären Studioalbum. Damit fällt die private Veränderung in eine Phase, in der die Band ohnehin einen markanten Einschnitt in ihrer Geschichte vorbereitet.
In der Dokumentation erzählt Campino, dass er überraschend noch einmal Vater geworden ist. Auch bei der Premiere des Films am 19. Mai 2026 in Mainz sprach der Sänger über die neue Situation. Er machte dabei deutlich, dass sich seine Pläne für die kommenden Jahre verändert hätten. Weitere private Einzelheiten zum Kind wurden zunächst nicht in den Mittelpunkt gestellt. Bekannt ist, dass Campino bereits einen 2004 geborenen Sohn hat.
Die Nachricht erhält auch deshalb Aufmerksamkeit, weil Campino zu den bekanntesten Musikern Deutschlands gehört. Der Sänger, der bürgerlich Andreas Frege heißt, wurde am 22. Juni 1962 in Düsseldorf geboren und prägt Die Toten Hosen seit den frühen 1980er-Jahren als Frontmann, Texter und Stimme der Band.
Der Film „Was bleibt: Die Toten Hosen – Das letzte Album“ ist eng mit dem neuen Album „Trink aus, wir müssen gehen!“ verbunden. Die Band ließ Regisseur Eric Friedler und sein Team zwei Jahre lang beim Songwriting, im Studio und auf Tour dabei sein. Nach Angaben der Band entstand daraus ein 90-minütiger Dokumentarfilm, der seit dem 20. Mai 2026 in der ARD-Mediathek verfügbar ist. Die Ausstrahlung im Ersten ist für den 23. Mai um 23.25 Uhr nach dem DFB-Pokalfinale vorgesehen.
Das Album „Trink aus, wir müssen gehen!“ erscheint am 29. Mai 2026 gemeinsam mit dem Bonusalbum „Alles muss raus!“. Campino hatte im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur erklärt, ein weiteres vollständiges Studioalbum sei nicht mehr geplant. Die Band löst sich damit nicht automatisch auf, setzt aber einen deutlichen Schlusspunkt unter ihr reguläres Albumschaffen.
Die Toten Hosen zählen seit Jahrzehnten zu den prägenden deutschen Rockbands. Campino steht dabei nicht nur als Sänger im Mittelpunkt, sondern auch als zentrale öffentliche Figur der Gruppe. Die aktuelle Dokumentation verbindet daher zwei Ebenen: den Blick auf einen künstlerischen Abschied und einen persönlichen Neubeginn des Frontmanns.
Für die Band ist das neue Album ein besonderer Moment. Nach vielen Jahren ohne regulären Longplayer markiert es nach Campinos Darstellung das Ende einer Arbeitsweise, die Die Toten Hosen über Jahrzehnte geprägt hat. Zugleich bleibt offen, wie die Gruppe ihre Zukunft nach Album und Tournee gestaltet. Fest steht zunächst nur, dass ein weiteres komplettes Studioalbum nicht vorgesehen ist.
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