
ProSieben setzt am Sonntagabend auf einen prominent besetzten Kriegs- und Actionthriller. Guy Ritchie’s Der Pakt heute bei ProSieben beginnt am 27. September 2026 um 20.15 Uhr. Der Sender hat für den Film einen Programmplatz bis 22.50 Uhr vorgesehen. Die eigentliche Laufzeit beträgt rund 123 Minuten, der längere TV-Sendeplatz ergibt sich durch die Werbeunterbrechungen.
Eine Premiere ist die Ausstrahlung nicht. Die deutsche TV-Premiere fand bereits am 25. Juli 2025 um 20.15 Uhr bei ProSieben statt. Schon am folgenden Abend zeigte der Sender den Film erneut um 23.35 Uhr. Damit handelt es sich am Sonntag um eine weitere Free-TV-Ausstrahlung. Für den 2. Oktober 2026 ist zudem eine erneute Wiederholung bei ProSieben angekündigt.
Im Mittelpunkt steht US-Soldat John Kinley, gespielt von Jake Gyllenhaal. Während eines Einsatzes in Afghanistan arbeitet seine Einheit mit dem afghanischen Dolmetscher Ahmed zusammen. Als die Soldaten angegriffen werden und Kinley schwer verletzt wird, bringt Ahmed ihn unter enormem persönlichen Risiko aus dem Gefahrengebiet.
Kinley kehrt später in die USA zurück. Dort erfährt er, dass Ahmed und dessen Familie weiterhin in Afghanistan festsitzen. Der Sergeant fühlt sich seinem Retter verpflichtet und beschließt, selbst tätig zu werden. Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden, denn ein wesentlicher Teil der Spannung entsteht daraus, wie Kinley versucht, seine persönliche Verpflichtung einzulösen.
Der Film ist dabei weniger ein klassischer Guy-Ritchie-Gangsterfilm als ein vergleichsweise geradlinig erzähltes Kriegsdrama über Loyalität, Verantwortung und das Verhältnis zwischen amerikanischen Soldaten und afghanischen Ortskräften. Regisseur Ritchie erklärte in Interviews, ihn habe insbesondere die Verbindung zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und die Idee einer moralischen Verpflichtung interessiert.
Die beiden zentralen Rollen spielen Jake Gyllenhaal als Master Sergeant John Kinley und Dar Salim als Ahmed. Zur weiteren Besetzung gehören Sean Sagar als Charlie Crow, Jason Wong als Joshua Jung, Rhys Yates als Tom Hancock, Christian Ochoa als Eduardo Lopez, Bobby Schofield als Steve Kersher und Emily Beecham als Caroline Kinley.
Außerdem sind Jonny Lee Miller als Colonel Vokes, Alexander Ludwig als Sergeant Declan O’Brady, Reza Diako als Haadee, James Nelson-Joyce als Jack Jackson und Antony Starr als Eddie Parker zu sehen. Fariba Sheikhan spielt Basira.
Regie führte Guy Ritchie. Das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Ivan Atkinson und Marn Davies. Produzenten waren Guy Ritchie, Ivan Atkinson, John Friedberg und Josh Berger. Die Musik stammt von Christopher Benstead, die Kameraarbeit von Ed Wild.
International startete der Film am 21. April 2023 in den US-Kinos. In Deutschland schlug die Veröffentlichung jedoch einen anderen Weg ein. Einen regulären deutschen Kinostart gab es nicht. Stattdessen erschien Guy Ritchie’s Der Pakt am 21. Juli 2023 bei Amazon Prime Video.
Damit lagen zwischen dem deutschen Streamingstart und der ersten deutschen Fernsehausstrahlung ziemlich genau zwei Jahre. Erst am 25. Juli 2025 erreichte der Film das deutsche Free-TV bei ProSieben.
In den USA war The Covenant bereits am 21. April 2023 regulär im Kino angelaufen. Rotten Tomatoes nennt als digitalen US-Start den 9. Mai 2023. Das weltweite Kinoeinspiel lag laut Box Office Mojo bei knapp 22 Millionen US-Dollar. Für die Produktion wird dort ein Budget von rund 55 Millionen Dollar ausgewiesen. Die Zahlen sind allerdings nur eingeschränkt auf die deutsche Veröffentlichung übertragbar, da der Film hier direkt im Streaming erschien.
Obwohl die Geschichte in Afghanistan spielt, wurde der Film überwiegend in Spanien gedreht. Die Region Alicante diente in weiten Teilen als Ersatz für die afghanische Landschaft. Die Alicante Film Office führt unter anderem Dreharbeiten im Stadtteil Colonia Requena auf. Weitere Aufnahmen entstanden unter anderem in Sax, Novelda, Petrer und Villajoyosa.
Für Szenen auf einem Militärstützpunkt nutzte das Team die Luftwaffenbasis in Zaragoza. Die markante Sequenz an einem Staudamm entstand am Amadorio-Stausee bei Villajoyosa. Kameramann Ed Wild bestätigte, dass Alicante wegen seiner Landschaft für Afghanistan einsprang.
Die Produktion wird als Koproduktion aus den USA, Großbritannien und Spanien geführt. Zu den beteiligten Unternehmen gehörten STXfilms, Fresco Film Services und Ritchies Produktionsfirma Toff Guy Films.
Die Handlung um John Kinley und Ahmed ist keine Verfilmung eines konkret dokumentierten Einzelfalls. Guy Ritchie beschrieb die Geschichte vielmehr als eine Verbindung unterschiedlicher Erzählungen und Erfahrungen aus Afghanistan und dem Irak. Kinley und Ahmed sind damit keine filmischen Abbilder zweier konkret benannter historischer Personen.
Der reale Hintergrund ist dennoch zentral. Während des Afghanistan-Einsatzes arbeiteten zahlreiche afghanische Dolmetscher und andere Ortskräfte für westliche Streitkräfte. Die unsichere Zukunft vieler dieser Menschen bildet den historischen Rahmen, vor dem Ritchie seine fiktive Geschichte ansiedelte. Auch Kritiken hoben hervor, dass gerade dieser reale politische und gesellschaftliche Kontext dem Film zusätzliches Gewicht verleiht.
Bei Rotten Tomatoes erreicht Guy Ritchie’s The Covenant aktuell 82 Prozent positive Kritiken bei 118 erfassten Rezensionen. Die dort ausgewerteten Zuschauerbewertungen liegen deutlich höher. Die Plattform fasst den Tenor der Kritiken dahingehend zusammen, dass insbesondere die Darsteller und die vergleichsweise zurückhaltende Inszenierung hervorgehoben wurden.
Auch die Laufzeit unterscheidet den Film von manchen stärker auf schnelle Action zugeschnittenen Produktionen. Die internationale Fassung dauert rund 123 Minuten. In Deutschland trägt der Film eine FSK-Freigabe ab 12 Jahren.
Der Film ist nicht allein auf das Fernsehprogramm angewiesen. JustWatch führte ihn zuletzt in Deutschland unter anderem bei Amazon Prime Video, Joyn, MagentaTV+ sowie über verschiedene Amazon-Zusatzkanäle. Beim Kabel Eins Classics Amazon Channel und beim Seven Entertainment Amazon Channel war eine Verfügbarkeit bis zum 1. Oktober 2026 angegeben.
Bei Prime Video können sich die Angaben je nach angebotener Version unterscheiden. Einzelne deutsche Prime-Seiten weisen Fassungen als derzeit nicht verfügbar aus, während andere Angebote und Streaming-Verzeichnisse weiterhin eine Abrufmöglichkeit aufführen. Nutzer sollten deshalb die konkrete Verfügbarkeit im eigenen Konto prüfen.
Für Zuschauer ohne Streamingbedarf bietet sich heute jedoch ein klarer Termin: Guy Ritchie’s Der Pakt läuft am Sonntag, 27. September 2026, von 20.15 Uhr bis 22.50 Uhr bei ProSieben. Wer den Film verpasst, bekommt bereits am Freitag, 2. Oktober, eine weitere ProSieben-Ausstrahlung um 23.45 Uhr.






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