Erzgebirge Aue holt Bastian Strietzel für den Neustart

Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bewahrheitet: Antonio Tikvić hat sich bei seinem Debüt für Preußen Münster einen Kreuzbandriss zugezogen.
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Bastian Strietzel soll bei Erzgebirge Aue eine zentrale Rolle im Neuaufbau übernehmen. Der 27 Jahre alte Innenverteidiger kommt vom Greifswalder FC und verstärkt den FCE für die Regionalliga-Saison 2026/27. Der Verein bestätigte den Transfer am Montag.

Routiniertes Profil für Aues neue Regionalliga-Aufgabe

Für Erzgebirge Aue ist die Verpflichtung ein Baustein beim Umbau des Kaders nach dem Absturz in die Viertklassigkeit. Strietzel bringt Erfahrung aus der Regionalliga Nordost mit, also aus jener Spielklasse, in der Aue künftig wieder antreten muss. Nach Vereinsangaben kommt der Abwehrspieler auf 162 Regionalliga-Partien. Zudem war er bereits bei Carl Zeiss Jena Kapitän und soll auch in Aue Führungsverantwortung übernehmen.

Der gebürtige Sachse misst 1,87 Meter und spielt im Abwehrzentrum. Seine bisherigen Stationen im Männerbereich waren Inter Leipzig, ZFC Meuselwitz, FSV Zwickau, Carl Zeiss Jena und zuletzt der Greifswalder FC. In seiner Jugend war Strietzel zudem bei Borussia Mönchengladbach ausgebildet worden.

Greifswald hatte Abschied bereits bekanntgegeben

Der Greifswalder FC hatte bereits am 22. Mai mitgeteilt, dass Strietzels auslaufender Vertrag nicht verlängert wird. Für den GFC absolvierte der Innenverteidiger trotz eines zwischenzeitlichen Kreuzbandrisses 28 Spiele in der Regionalliga Nordost und erzielte vier Tore.

Für Aue geht der Blick damit weiter nach vorn. Der Verein arbeitet nach dem Abstieg an einem Kader, der sofort konkurrenzfähig sein soll. Finanzvorstand Andreas Stark hatte zuletzt öffentlich erklärt, dass der direkte Wiederaufstieg aus wirtschaftlicher Sicht möglich bleibe, auch wenn der Wettbewerb in der Regionalliga Nordost anspruchsvoll werde.

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