
Beim Brand Filderhalle Leinfelden ist am Dienstagvormittag ein Feuer im Dachbereich des Foyers ausgebrochen. Die Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen wurde gegen 11.15 Uhr alarmiert. Erste Einsatzkräfte bestätigten den Brand und forderten umgehend weitere Einheiten nach. Nach Angaben der Feuerwehren im Landkreis Esslingen dauerte die Brandbekämpfung am Nachmittag weiter an. Oberstes Ziel war es, ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile und angrenzende Gebäude zu verhindern.
Die Einsatzkräfte gingen zunächst mit mehreren Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vor. Zusätzlich wurde eine Drehleiter zur sogenannten Riegelstellung eingesetzt. Nach weiteren Nachalarmierungen kam auch eine zweite Drehleiter aus Filderstadt hinzu. Nachdem ein Übergreifen auf angrenzende Gebäude verhindert werden konnte, konzentrierte sich die Feuerwehr auf die Brandbekämpfung über die beiden Drehleitern sowie über mehrere handgeführte Löschrohre. Der Brand Filderhalle Leinfelden erforderte damit einen umfangreichen und koordinierten Einsatz.
Die Einsatzstelle wurde zur besseren Koordination in drei Abschnitte aufgeteilt. Mit Hilfe eines Baggers einer Fremdfirma öffneten die Kräfte die Blechfassade, um die darunterliegende Holzkonstruktion Stück für Stück ablöschen zu können. Im Einsatz waren die Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen mit allen vier Abteilungen, die Feuerwehr Filderstadt, die Werkfeuerwehr Bosch, die Drohnengruppe aus Kirchheim unter Teck sowie die Feuerwehr Esslingen mit Spezialfahrzeugen. Insgesamt waren laut Feuerwehr rund 120 Kräfte mit 23 Fahrzeugen vor Ort.
Nach Angaben der Feuerwehr wurden bei dem Einsatz drei Personen leicht verletzt. Darunter waren zwei Feuerwehrangehörige. Besucher der Halle kamen demnach nicht zu Schaden. Einsatzleiter Markus Zimmermann erklärte, durch das schnelle und koordinierte Vorgehen habe ein Übergreifen auf weitere Bereiche verhindert werden können. Zugleich verwies er auf die hohe Belastung für die Einsatzkräfte bei Temperaturen von mehr als 30 Grad. Deshalb würden die Trupps fortlaufend gewechselt.
Neben Feuerwehr und Rettungsdienst unterstützten auch die Polizei sowie Fachkräfte des THW den Einsatz. Zudem waren Oberbürgermeister Otto Ruppaner und Kreisbrandmeister Guido Kenner vor Ort. Wegen der laufenden Löscharbeiten kommt es im Bereich der Filderhalle weiter zu Sperrungen und Verkehrsbehinderungen. Der Einsatz sollte sich nach Einschätzung der Feuerwehr noch mehrere Stunden hinziehen. Angaben zur Brandursache oder zur Höhe des Schadens lagen in der Mitteilung zunächst nicht vor.
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