
Bei einem Gebäudebrand in Siegen-Eiserfeld sind am Montagvormittag fünf Menschen vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Untersuchung in Krankenhäuser gebracht worden. Unter ihnen befanden sich zwei Kinder und drei Erwachsene. Das Feuer erfasste ein Gebäude an der Gilbergstraße erheblich und löste einen Großeinsatz mit rund 100 Einsatzkräften aus. Acht betroffene Personen mussten vorübergehend anderweitig untergebracht werden.
Die Feuerwehr der Stadt Siegen wurde am Montag, 27. Juli 2026, um 10.08 Uhr zu dem Brand an der Gilbergstraße im Stadtteil Eiserfeld alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, war das Gebäude bereits stark vom Feuer betroffen.
Feuerwehrleute durchsuchten das Haus unmittelbar unter Atemschutz. Dabei fanden sie keine Personen mehr im Gebäude. Parallel begannen umfangreiche Löscharbeiten. Wegen der schnellen und dynamischen Ausbreitung der Flammen erfolgte die Brandbekämpfung zunächst von außen.
Neben den Löscharbeiten richtete die Feuerwehr eine sogenannte Riegelstellung ein. Damit sollte verhindert werden, dass das Feuer auf den angrenzenden Wald übergreift. Im weiteren Verlauf gingen Einsatzkräfte unter Atemschutz in das Gebäude, um verbliebene Flammen und Glutnester zu bekämpfen.
Zur Kontrolle musste zudem die Dachhaut geöffnet werden. Weil der Einsatz einen hohen Bedarf an Atemschutzgeräteträgern verursachte, wurden weitere Kräfte sowie zusätzliche Atemschutzlogistik nachalarmiert. Auch ein Baufachberater des Technischen Hilfswerks kam zur Einsatzstelle, um die Stabilität des beschädigten Gebäudes zu prüfen.
Insgesamt versorgte der Rettungsdienst fünf Menschen, die von dem Feuer in Siegen-Eiserfeld betroffen waren. Zwei Kinder und drei Erwachsene wurden zur weiteren medizinischen Abklärung in Krankenhäuser transportiert.
Welche Verletzungen oder Beschwerden bei ihnen festgestellt wurden, teilte die Feuerwehr nicht mit. Auch dazu, ob die Betroffenen zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in dem Haus gewesen waren, liegen keine näheren Angaben vor. Das Ordnungsamt der Stadt Siegen organisierte zudem die Unterbringung von insgesamt acht Personen, die durch den Brand ihr Zuhause vorerst nicht nutzen konnten.
Das Feuer war nach Angaben der Feuerwehr gegen 11.50 Uhr unter Kontrolle. Wegen der zeitweise starken Rauchentwicklung veröffentlichte die Feuerwehr zuvor über das Modulare Warnsystem des Bundes eine Gefahreninformation für die Bevölkerung.
Nachdem das Feuer eingedämmt war und keine starke Rauchentwicklung mehr bestand, wurde die Warnung um 11.58 Uhr wieder aufgehoben. Gegen 13 Uhr meldeten die Einsatzkräfte schließlich „Feuer aus“. Anschließend dauerten Nachlöscharbeiten sowie Kontrollen auf mögliche Glutnester und Sicherungsmaßnahmen weiter an.
An dem Brand an der Gilbergstraße in Siegen waren rund 100 Einsatzkräfte beteiligt. Dazu gehörten Angehörige der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks. Hinzu kamen Führungs-, Logistik- und Unterstützungseinheiten.
Die Versorgung der Einsatzkräfte wurde direkt am Brandort organisiert. Gleichzeitig stellte die Feuerwehr durch eine zusätzliche Wachbesetzung sicher, dass der Grundschutz für das übrige Stadtgebiet erhalten blieb und weitere Einsätze weiterhin übernommen werden konnten.
Wie der Gebäudebrand Siegen-Eiserfeld entstand, ist bislang nicht bekannt. Auch zur Höhe des Sachschadens machten die Behörden zunächst keine Angaben. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Unklar ist außerdem, ob und wann das Gebäude wieder betreten oder bewohnt werden kann. Die Beurteilung durch den Baufachberater sollte Aufschluss darüber geben, wie stark die Konstruktion durch Feuer, Hitze und Löscharbeiten beschädigt wurde.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu