
Bei Bauarbeiten im Ortsteil Hochstetten ist am Dienstag eine Gasleitung beschädigt worden. Nach Angaben des Kreisfeuerwehrverbands Landkreis Karlsruhe mussten insgesamt 20 Bewohnerinnen und Bewohner vorsorglich ihre Wohnungen verlassen. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.
Auslöser des Feuerwehreinsatzes waren Grabarbeiten zur Verlegung eines Kabels. Dabei wurde in einer Straße im Ortsteil Hochstetten eine Gasleitung beschädigt. Über die Integrierte Leitstelle Karlsruhe wurden Feuerwehr und Rettungskräfte alarmiert.
Die Einsatzleitung lag beim stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Daniel Kompalla von der Feuerwehr Linkenheim-Hochstetten. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Linkenheim-Hochstetten waren auch zwei Löschfahrzeuge aus Dettenheim und Graben-Neudorf im Einsatz.
Die Feuerwehr stellte im Bereich der beschädigten Gasleitung umgehend den Brandschutz sicher. Dafür wurden mehrere Löschrohre bereitgestellt. In einem Umkreis von 100 Metern um die Austrittsstelle wurden die Einwohnerinnen und Einwohner gebeten, ihre Wohnungen zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen.
Insgesamt waren 20 Bewohnerinnen und Bewohner von der vorsorglichen Evakuierung betroffen. Nachdem der Netzbetreiber die beschädigte Leitung schnell abschalten konnte, war die Gefahr gebannt. Die evakuierten Personen konnten anschließend wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Bei dem Gasaustritt wurde niemand verletzt. Der Rettungsdienst war unter der Leitung von Serkan Altintas mit einem Notarzteinsatzfahrzeug, einem Rettungswagen und sechs Einsatzkräften vor Ort.
Auch die Polizei war in den Einsatz eingebunden. Sie unterstützte die Feuerwehr mit drei Streifenbesatzungen bei der Absperrung des betroffenen Bereichs. So konnte der Gefahrenbereich gesichert werden, während Feuerwehr und Netzbetreiber die Lage unter Kontrolle brachten.
Die Einsatzleitung wurde zusätzlich durch die gemeinsame Führungsgruppe des Unterkreises Hardt unterstützt. Diese setzt sich aus Einsatzkräften der Werkfeuerwehr des KIT sowie der Feuerwehren Dettenheim, Graben-Neudorf und Eggenstein-Leopoldshafen zusammen.
Insgesamt waren 60 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Nach dem schnellen Abschalten der beschädigten Leitung durch den Netzbetreiber konnte die Gefahr beseitigt werden. Für die Bewohnerinnen und Bewohner endete der Einsatz ohne Verletzte.
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